Haidlmayr: Kassenvertrag für Nußdorf ist gesundheitspolitische Notwendigkeit

Grüne unterstützen Hebammenforderungen

OTS (Wien) - Sehr erfreut über die positiven Äußerungen von Gesundheitsstaatssekretär Waneck zum Weiterbestehen des Geburtshauses Nußdorfes zeigt sich Theresia Haidlmayr, Nationalratsabgeordnete der Grünen.
"Es wäre schade, wenn dieses internationale Vorzeigeprojekt (WHO Auszeichnung 'Babyfriendly Hospital'), welches gesundheitspolitisch äußerst wertvolle Arbeit leistet, zusperren müßte", meint Haidlmayr, die sich dafür ausspricht, dass das Geburtshaus Nußdorf einen Kassenvertrag bekommt.
"Durch einen Kassenvertrag wäre es auch endlich möglich, daß sich jede Frau leisten könnte, im Geburtshaus Nußdorf zu entbinden. Das ist eine alte Forderung der Grünen", unterstützt Haidlmayr die Argumentation Wanecks.

Die Grünen unterstützen auch die anlässlich des in Wien stattfindenden Weltkongresses der Hebammen erhobenen Forderungen nach Einbindung einer Hebammenberatung im sechsten oder siebten Schwangerschaftsmonat in den Mutter-Kind-Pass.
"An Hebammen werden naturgemäß viele Fragen gerichtet, die sich die Frauen beim Arzt oder bei der Ärztin nicht zu stellen trauen, deren Beantwortung aber für den Abbau von Ängsten und einem natürlichen Zugang zu Schwangerschaft und Geburt extrem wichtig sind", befürwortet Haidlmayr den Vorschlag der Hebammen.

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