ÖBB: Spatenstich für grenzüberschreitende Logistikpartnerschaft

Die ÖBB und Lucefin präsentieren im Linzer Ars Electronica Center die gemeinsame Logistikplattform Santo Stino

Im boomenden Wirtschaftsraum Norditaliens verwirklichen die ÖBB gemeinsam mit der italienischen Unternehmensgruppe Lucefin die erste ÖBB-Logistikplattform im benachbarten Ausland. Mit dem grenzüberschreitenden Gemeinschaftsprojekt Logistikplattform Santo Stino, erweitert Rail Cargo Austria das Leistungsportfolio und offeriert ein Transport- und Logistikangebot mit vielen Extras, hoher Qualität und Termintreue. Nach der Durchführung des Spatenstichs durch einen Videoclip im Linzer Ars Electronica Center, kann ein virtueller Rundgang durch die italienische Logistikplattform angetreten werden.****

Joint Venture zum Vorteil des Kunden

Das Unternehmen Lucefin wurde in den 70er Jahren gegründet und hat sich damals der industriellen Verarbeitung von Stahlcoils für die Stahl verarbeitende Industrie gewidmet. Im Lauf der Unternehmensgeschichte wurde dieses Geschäftsfeld um die Bereiche Stahlhandel, Immobilien und Logistik erweitert. Für Errichtung und Betrieb der multifunktionalen Logistikplattform Santo Stino wurde eine Gesellschaft gegründet, an denen beide Unternehmen bzw. ihre Töchter zu gleichen Teilen beteiligt sind. Die Logistikbetriebsgesellschaft Magazzini Veneto Orientale (MVO), an der die ÖBB-Tochter Express Italia S.r.l. und ein Unternehmen der Lucefin-Gruppe zu je 50% beteiligt sind, organisiert den gesamten logistischen Ablauf, von der Übernahme der Waren bis zum Transport zum Endkunden und akquiriert in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Verkaufsapparaten der beiden Muttergesellschaften Aufträge und Kunden.

Festakt mit digitaler Zeitreise

Im Anschluss an die Präsentation der strategischen Ausrichtung von Rail Cargo Austria heute in Linz, wird der Spatenstich zu der Logistikplattform Santo Stino durch einen Videoclip vollzogen. Der virtuelle Spatenstich bildet den stimmigen Übergang zu einer Computer-Simulation, die im legendären Cave des Linzer Ars Electronica Centers stattfindet. Dort unternehmen die Festgäste im Rahmen einer digitalen Zeitreise virtuell einen Rundgang durch die italienische Logistikplattform, die in den kommenden Monaten in Santo Stino errichtet wird.

Gut positioniert

Die Logistikplattform Santo Stino liegt an der wichtigen Eisenbahn-Hauptstrecke Turin - Mailand - Triest und verfügt als Nahtstelle zwischen Schiene und Straße über einen direkten Autobahnanschluss. Dank der strategisch günstigen Lage umfasst das Einzugsgebiet die sechs umliegenden Provinzen mit den wesentlichen Wirtschaftszentren Nordostitaliens. Derzeit werden die Güterfernverkehre dieses stark wachsenden Wirtschaftsraumes vor allem auf der Straße bzw. über die spärlich vorhandenen Anschlussbahnen auf der Schiene abgewickelt.

Die geographische Lage der Logistikplattform erlaubt es, die Nord-Süd-Verkehre optimal über den Eisenbahnknotenpunkt Villach abzuwickeln. Demgemäss werden künftig in Villach eigens Ganzzüge mit dem Ziel Santo Stino gebildet, was den durchgängig raschen Warentransport erlaubt. Auch in der Gegenrichtung werden die Transporte und Leerwaggons mit Ganzzügen direkt bis nach Villach geführt und von dort fein verteilt.

Für den Zeitpunkt der Inbetriebnahme haben sich schon zahlreiche Kunden aus den Branchen Eisen, Stahl, Papier und Chemie angemeldet, die ihre Waren aus nahezu ganz Europa anliefern. Die regionale Feinverteilung an die im Umkreis der Logistikplattform beheimateten Kunden erfolgt durch LKW.

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