VÖZ: Presseförderung zur Sicherung der Vielfaltvon Zeitungen und Zeitschriften unverzichtbar

Forderung nach Abschaffung der Werbesteuer und zügiger Postliberalisierung

Wien (OTS) - Der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ) bekennt sich bei seiner diesjährigen Klausurtagung auf der Turracher Höhe ohne Gegenstimme zur Presseförderung als unverzichtbarem Instrument zur Erhaltung und Sicherung der Vielfalt von Zeitungen und Zeitschriften. Schließlich wurde die Presseförderung aus wohlüberlegten demokratiepolitischen Gründen eingeführt.

Weiters fordert der VÖZ anlässlich seiner Klausurtagung die rasche Abschaffung der Werbesteuer. Sie ist weltweit ein Unikum. Die Steuer stellt für den Wirtschafts- und Medienstandort Österreich einen gravierenden Wettbewerbsnachteil dar. Damit werden gerade unter den gegenwärtig ungünstigen Konjunkturbedingungen Arbeitsplätze in der gesamten Wirtschaftgefährdet.

Dritter Schwerpunkt der Beratungen waren die enormen Belastungen, die den Zeitungen und Magazinen durch die explosionsartigen Erhöhungen der Tarife für den Postzeitungsversand aufgebürdet wurden. Dazu fordert der VÖZ die zügige Umsetzung der Liberalisierung im Postbereich. Privaten Zustellern muss umgehend ein gleichberechtigter Zugang zu den Hausbrieffachanlagen gesichert werden.

Diese beiden Forderungen stehen selbstverständlich in keinerlei Zusammenhang mit der Presseförderung. Jede Verknüpfung mit einer Reform der Presseförderung ist unzulässig.

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