Neues Regionalmanagement bei den Postbussen

Selbständige Organisationsheiten fungieren wie eigene Gesellschaften in den Regionen

Wien (OTS) - Zum Zeitpunkt der Ausgliederung der Postbusse aus der Post AG (Jänner 2001) bestand die Organisation aus 19 Postbuszentren und 8 PostbusCompetencCentern (Werkstätten) und somit einer Struktur mit 27 Führungskräften. Diese Organisation war aber für den operativen Betrieb nicht effizient und zielführend Nach dem einstimmigen Beschluss des Aufsichtsrates am 12.10.01 über eine Neuorganisation wurde mit der Umsetzung dieses umfangreichen Projektes begonnen. Nach weniger als einem halben Jahr kann das Unternehmen Postbus AG das neue Regionalmanagement präsentieren.

Sieben Regionalmanager betreuen seit 1.4.2002 die Regionen Wien/Niederösterreich/Burgenland, Oberösterreich, Salzburg, Tirol, Vorarlberg, Kärnten und die Steiermark. Jeweils mit einem, wie für eine eigene Gesellschaft fungierenden Stab: Verbundmanager, Controller, Personalreferent, Bus/Service und Marketing. Die Eingliederung der Schwerpunkte Verkehr, Kundenbetreuung und Werkstätte wurde der Verkehrsleitung unterstellt, die sich im Regionalmanagement wieder findet. Die Österreichische Postbus AG schaffte damit eine höchst effiziente Struktur unter dem Aspekt, ein wettbewerbsfähiges und für die Liberalisierung gerüstetes, eigenständiges Unternehmen zu sein. Durch das Setzen regionaler Schwerpunkte, kann die Postbus AG marktkonform, entsprechend dem ÖPNRV-G 1999, dass eine vollkommene Umstrukturierung und Aufgabenverteilung zwischen Bund, Ländern, Verkehrsverbünden und Verkehrsunternehmen darstellt, wirtschaftlich und kundenorientert agieren

Ziele dieser Umstrukturierung sind eine klare Konzentration auf das Kerngeschäft sowie ergebnisverantwortliche Organisationseinheiten auf Landesebene zu schaffen. Damit hat die Österreichische Postbus AG als junges eigenständiges Unternehmen in kürzester Zeit eine Basis für wirtschaftlichen Erfolg gelegt.

Weiters gelang es dem Unternehmen Postbus seine Marktposition zu stärken und zu verbessern. Mehreinnahmen durch neue Leistungsverträge und neue Verkehre konnten ebenso positiv verbucht werden wie die Steigerung des Auftragsvolumens in den Regionen sowie die Optimierung der Dienstpläne, Wagenumlauf und Abviermietungen. Der Aufbau von Kompetenz im Bereich der Verkehrsverbünde, die Mitarbeit in wichtigen Ausschüssen , um die Zukunft des Nahverkehrs aktiv mitzugestalten, gehören ebenfalls zum positiven Gesamtbild des Unternehmens.

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Barbara Tichy
Pressesprecherin Österreichische Postbus AG
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