Strasser: "Sicherheitspolitische Notwendigkeit" der Zusammenarbeit mit EU-Beitrittskandidaten

Vertiefung der polizeilichen Zusammenarbeit mit Litauen vereinbart

Wien (OTS) - Innenminister Dr. Ernst Strasser traf heute, Montag,
in Wien mit dem litauischen Amtskollegen Juozas Bernatonis zu einem Arbeitsgespräch zusammen. Schwerpunktthemen waren die Vertiefung der polizeilichen Zusammenarbeit, Migrations- und Asylangelegenheiten sowie Fragen der Grenzüberwachung.

"Es ist eine sicherheitspolitische Notwendigkeit, dass wir mit allen EU-Beitrittskandidaten einen intensiven Kontakt und Meinungsaustausch pflegen", sagte Innenminister Strasser nach dem Arbeitsgespräch. "Wir müssen die Zusammenarbeit auf Vordermann bringen, um die Hintermänner der organisierten Kriminalität auch rechtzeitig stellen zu können."

Strasser hat im Sommer 2001 bei einem Arbeitsgespräch in Vilnius mit dem litauischen Innenminister die Intensivierung der Zusammenarbeit vereinbart. "Beim heutigen Gespräch haben wir Übereinstimmung getroffen, dass wir in den Bereichen Visaanträge, Grenzsicherung zum Osten, Flugsicherheit und Air-Marshalls sowie im Bereich der DNA-Kontrolle intensiv zusammenarbeiten wollen", betonte Strasser: "Ich gehe davon aus, dass diese Zusammenarbeit dazu beiträgt, dass die Grenzen im Norden Europas sicherer werden und dass dadurch eine gute Grundlage für einen etwaigen Beitritt Litauens zur Europäischen Union vorhanden ist.

Minister Bernatonis zeigte sich erfreut, "dass die Zusammenarbeit intensiver wird und dass Litauen mit Österreich einen Partner mit soviel Erfahrung hat".

Die Gespräche werden auf Beamtenebene fortgesetzt.

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