Omofuma - Kuntzl: Westenthaler macht Opfer zum Täter

Kuntzl verlangt Distanzierung von brutalen Abschiebemethoden

Wien (SK) Von einer "ungeheuerlichen Verdrehung" sprach SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Andrea Kuntzl in Zusammenhang mit den heutigen Aussagen von FP-Klubchef Westenthaler zum Tod von Marcus Omofuma. "Westenthaler macht in offensichtlichem Einverständnis mit VP-Klubchef Khol das Opfer zum Gewalttäter. In der angeblichen Gewaltbereitschaft Omofumas eine Rechtfertigung für eine derart brutale Vorgangsweise bei der Abschiebung zu suchen, sei ungeheuerlich", so Kuntzl am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Ausdrücklich betonte die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin, dass die Entscheidung über die Schuld der drei Fremdenpolizisten, denen die Anklage Quälen eines Gefangenen mit Todesfolge vorwirft, Sache eines unabhängigen Gerichtes sei. Die SPÖ vertraue hier dem Rechtsstaat. Vielmehr gehe es darum, untragbare Methoden von politischer Seite klar zu verurteilen, und zwar ohne wenn und aber. Kuntzl verlangte von FP-Klubchef Westenthaler, "dieses Mindestmaß an Unrechtsbewusstsein an den Tag zu legen und sich klar und deutlich von derart menschenunwürdigen und brutalen Abschiebemethoden zu distanzieren". (Schluss) se

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