Monte Laa sorgt für positive Impulse für Gemeinde Wien und Favoriten

Wohnbaustadtrat Werner Faymann: Kinder- und jugendgerechtes Wohnen in Monte Laa

Wien (OTS) - Wien ist im letzten Jahrzehnt um einige attraktive Stadtteile reicher geworden. Nach der Donau City und der Gasometer City erfolgt noch in diesem Frühjahr der Spatenstich für die Wienerberg City. Die Wohnbauförderung hat hier jedes Mal als Triebfeder gewirkt. Ähnliches gilt auch für den neuen Stadtteil in Favoriten, "Monte Laa". Fast 1.000 neue Wohnungen entstehen hier. Die Gesamtkosten dafür liegen bei etwa 93 Millionen Euro (1,275 Mrd. Schilling). Die Stadt fördert dieses Wohnprojekt mit etwa 36 Millionen Euro (500 Millionen Schilling). Das Leben an dieser neuen Adresse wird für die etwa 2.500 bis 3.000 zu erwartenden Bewohner durch besondere Kinder- und Jugendfreundlichkeit geprägt sein. Aufgrund der Dimension des Projekts ist der Wettbewerb zweigeteilt. Der erste Teil, der etwa 500 Wohnungen umfasst, ist derzeit in Gang. Voraussichtlich im heurigen Herbst wird der zweite "Monte-Laa"-Wettbewerb für 400 bis 500 Wohnungen ausgeschrieben. Bis Ende nächster Woche können die Beiträge der Teilnehmer für den ersten Bauträgerwettbewerb eingebracht werden. 22 Interessenten haben sich bisher gemeldet. Die Entscheidung über das Siegerprojekt wird bei einer Sitzung des 18-köpfigen Beurteilungsgremiums Ende Mai gefällt. Die Sieger können 2003 mit dem Bau beginnen. Die Bauzeit wird etwa 2 bis 3 Jahre betragen, sodass die ersten Mieter 2005/2006 ihre Wohnungen beziehen können. Voraussichtlich im heurigen Herbst wird der zweite "Monte-Laa"-Wettbewerb ausgeschrieben.

Die besondere Kinder- und Jugendfreundlichkeit ist durch spezielle Bewertungskriterien gewährleistet. Auf kinderwagengerechte Erschließungswege, großzügige Grün- und Freiflächen, handhabungssichere Kinderspielplätze, für Kinder erreichbare Schalter für Sprechanlagen und Licht sowie flexible Grundrisse der Wohnungen und ähnliche Planungen wird besonderer Wert gelegt. Die Stadt ermöglicht es durch das Instrument der Bauträgerwettbewerbe einerseits, die Errichtungskosten gering zu halten. Andererseits wird durch spezielle Themenstellungen zielgruppengerechtes Bauen ermöglicht. Ökologie, Ökonomie und planerische Qualität sind dabei die Standard-Kriterien. Diese Wettbewerbe führen auch dazu, dass insgesamt die Qualität des Wohnbaus höher wird, weil viele Themen aus den Wettbewerben zum Standard werden, wie das zum Beispiel in ökologischer Hinsicht bereits der Fall ist.

Bezirksvorsteherin Hermine Moospointner:

Für Bezirksvorsteherin Hermine Moospointner steht die Schaffung und Sicherung von hunderten Arbeitsplätzen im Bezirk sowie positive Auswirkungen auf Nahversorgung und Infrastruktur im Vordergrund. "Wir haben den Porr Konzern als langjährigen und verlässlichen Partner kennen gelernt. Von der Errichtung von Shoppingmöglichkeiten und Geschäften für Güter des täglichen Bedarfs profitiert auch die umliegende Wohngegend. Die öffentlichen Verkehrsmittel werden durch neue Haltestellen und Verdichtung der Intervalle ausgebaut, und nicht zuletzt wird der Lärmschutz für Anrainer durch den Autobahntunnel wesentlich verbessert."

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