Natur und Kultur im Grenzlandbereich

EU fördert Zusammenarbeit der Naturwissenschaften

St.Pölten (NLK) - "Natur und Kultur im Grenzlandbereich" heißt
ein Forschungsprojekt, das die EU aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen des Programms INTERREG IIIA mit insgesamt 35.100 Euro fördert. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 70.000 Euro.

Geologische Hinweise gehen davon aus, dass das nördliche Waldviertel in der Steinzeit eisfrei und damit eine sehr frühe Besiedlung möglich war. Bei bereits durchgeführten Vorarbeiten wurden neue Gesteinsfigurationen entdeckt.

Bei den Forschungsarbeiten im Gebiet Heidenreichstein-Eisgarn-Nova Bistrica (Tschechien) arbeiteten die verschiedenen Fachrichtungen wie Urgeschichte/Archäologie, Ethnologie, Geschichte, Volkskunde, Geologie und Paläontologie zusammen.

Die Arbeiten umfassten beispielsweise die Bestandsaufnahme des bisherigen Wissens- und Forschungsstandes über die Region, eine Untersuchung über die touristische und kulturelle Erschließung der Region, die Erstellung eines Forschungs- und Arbeitsplanes und den Aufbau eines Netzwerkes zwischen Forschern, Künstlern und Bevölkerung.

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