Dirnberger kündigt Widerstand der ÖAAB-FCG-Fraktion gegen Grassers Pensionspläne an

In Österreich steht der Mensch im Mittelpunkt, nicht die Konzern-Freunde des Finanzministers

Wien (OTS) - "Wenn Finanzminister Grasser die Steuer- und Abgabenquote auf unter 40% senken will, dann profitieren davon primär die großen Konzerne. Die Arbeitnehmer haben davon nichts, außer neuer Belastungen durch die von Grasser angekündigten Kürzungen beim Pensions- und Gesundheitssystem", kündigt heute AK-Vizepräsident Alfred Dirnberger schärfsten Widerstand der ÖAAB-FCG-Fraktion gegen diese neoliberale Wirtschafts- und Sozialpolitik an.

Dirnberger: "Das Pensionssystem ist völlig ungeeignet für die neoliberalen Wirtschaftsexperimente von Grasser. Wie bekannt, möchte Grasser dissertieren, ich warne ihn davor, seine Doktorarbeit am lebenden Versuchskaninchen 'österreichischer Arbeitnehmer' vorzunehmen."

Werden die Pläne von Grasser und seiner neoliberalen Berater umgesetzt, gefährdet das den sozialen Frieden in Österreich nachhaltig, warnt Dirnberger vor den Folgen einer neuerlichen Pensionsverschlechterung. Dirnberger: "Grassers Bewusstsein pendelt offensichtlich zwischen Yuppie und Konzernlobbyist. Profiteure derartiger Wirtschaftspolitik sind nur die großen Unternehmen und deren Konzernherren, zu denen Grasser ein bekanntes Naheverhältnis hat und sogar ein Rückkehrrecht in einen Konzern, der von dieser Gesellschaftspolitik besonders profitieren würde."

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