Dirnberger stellt Meldung der Wirtschaftskrone zur Abfertigung richtig

Nicht die Gewerkschaften, sondern Regierung will statt Gebietskrankenkassen neue Kontrollstrukturen in den Abfertigungskassen

Wien (OTS) - In der Wirtschaftsbeilage der Neuen Kronen Zeitung
vom 13. April wird behauptet, die Gewerkschaften wären gegen die Kontrolle bei der Einhebung der Abfertigungsbeiträge durch die Krankenkassen und würden sich statt dessen für ein Modell der Kontrolle durch die neuen Abfertigungskassen aussprechen. Wörtlich in der Neuen Kronen Zeitung: "Oder geht es den Gewerkschaften um neue Funktionärs-Pfründe, die man sich auf diesem Weg schaffen will?"

AK-Vizepräsident Alfred Dirnberger (ÖAAB-FCG-Fraktion) stellt diese Meldung der Wirtschaftskrone richtig: "Genau das Gegenteil von dem was da behauptet wird, ist Tatsache. Denn Tatsache ist vielmehr (z.B. APA Nr. 248 v. 10.4.02, APA-OTS v. 12.4.02), dass sich Bundeskanzler Schüssel und Finanzminister Grasser für die Kontrolle durch die neuen Abfertigungskassen aussprechen, während die Sozialpartner schon beim Abschluss der Vereinbarung am 23.10.2001 im Pakt über die Abfertigung neu im Punkt 9. ausdrücklich festgelegt haben: "Die Beitragseinhebung erfolgt über die Krankenkasse. Dadurch soll die Rechtssicherheit gewährleistet werden". Die Gewerkschaften und die Arbeiterkammern, sowie die Wirtschaftskammer sind somit klar für die Kontrolle durch die bestehenden Krankenkassen. Die Krankenkassen, so die Argumentation der Gewerkschaften und der Arbeiterkammern und der Wirtschaftskammer, sind erfahren in der Kontrolle der Einhebung von Beiträgen (u.a. Krankenversicherung, Pensionsversicherung, Unfallversicherung) und daher die effizienteste und sparsamste Lösung."

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