Prammer zu Market-Umfrage: Grund zum Jubeln in der Familienpolitik nicht erkennbar

Wien (SK) Für SPÖ-Frauenvorsitzende Barbara Prammer ist augrund der Market-Umfrage, die von Sozialminister Herbert Haupt in einer Aussendung herangezogen wurde, um die Familienpolitik der Regierung bestätigt zu sehen, "kein Grund zum Jubeln" gegeben. "33 Prozent sehen eine Verbesserung, 26 eine Verschlechterung der Familien- und Jugendpolitik. Das ist innerhalb der Schwankungsbreite ausgeglichen und damit eher ein Null-Ergebnis", sagte Prammer am Freitag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Auch sei nicht klar, welcher Zeitraum abgefragt wurde. Prammer: "Ich vermute, dass hierbei nicht nur die allerletzte Zeit, sondern die Ergebnisse der erfolgreichen sozialdemokratischen Frauen-und Familienpolitik von den Befragten mit hineingedacht wurden."

Ein Beispiel für eine solche Maßnahme, die das positive Image der Familienpolitik in Österreich gefestigt hat, und unter der SPÖ-Regierungszeit durchgeführt wurde, sei die Kindergartenmilliarde des Bundes (zwei Mal 600 Millionen Schilling, die von den Ländern verdoppelt wurden), mit der mehr als 32.000 Betreuungsplätze geschaffen werden konnten. "Das Kindergeld kann trotz noch so aufwendiger Werbe-Kampagnen sicher nicht als familienpolitischer Meilenstein schöngeredet werden", sagte Prammer abschließend. (Schluss) up

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