UNTERRICHTSAUSSCHUSS SETZT DEBATTE ÜBER BILDUNGSVOLKSBEGEHREN FORT Abgeordnete und ExpertInnen diskutieren über Wissenschaftspolitik

Wien (PK) - Der Unterausschuss des Unterrichtsausschusses zur Vorberatung des Bildungsvolksbegehrens setzte heute seine
Beratungen fort. Auf der Tagesordnung stand die Spezialdebatte zu Fragen der Wissenschaftspolitik, zumal wesentliche Forderungen
des Volksbegehrens die Abschaffung der Studiengebühren, ein
sozial gerechtes Schüler- und Studienbeihilfensystem und ein leistungsorientiertes Dienstrecht, das durchgehende Laufbahnen ermöglicht, betrafen. Zusätzliche Aktualität gewann die Debatte durch die von der Regierung geplante und in der Öffentlichkeit heftig geführte Diskussion um die Universitätsreform.

An der Sitzung nahmen auch die Proponenten des Volksbegehrens Reinhard Dumser, Waltraud Witowetz-Müller und Martin Faisst teil, die die Debatte eröffneten und die die Universitäten betreffenden Forderungen des Volksbegehrens begründeten. Für die einzelnen Parlamentsfraktionen nahmen dazu ExpertInnen Stellung. Für die
SPÖ waren dies Alice Wagner von der ÖH und Mag. Peter Korecky von der GÖD; die Freiheitlichen wurden von Mag. Johannes Öhlböck vom RFS und
o. Univ. Prof. Dr. Wolfgang Zach von der Universität Innsbruck unterstützt; die ÖVP hatte Univ.Prof. Dr. Dieter Lukesch, ebenfalls von der Universität Innsbruck, und die Grüne Fraktion Dr. Gerhard Wohlfahrt vom Institut für Volkswirtschaftslehre der Universität Graz sowie ao. Univ.Prof. Dr. Thomas Luger von der Universität Innsbruck nominiert.

Darüber hinaus beteiligten sich an der Debatte, die
voraussichtlich noch bis 17 Uhr dauern wird, VertreterInnen der
ÖH, der Rektorenkonferenz, der Bundeskonferenz des wissenschaftlichen und künstlerischen Personals der österreichischen Universitäten, des Österreichischen Universitätskuratoriums, des ÖGB, des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung, der Akademie der Wissenschaften,
des Fachhochschulrates und der Fachhochschulkonferenz, der Interessengemeinschaft externen LektorInnen und freier WissenschaftlerInnen, der IMADEC University sowie der Familienverbände und schließlich Beamte des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur.

Die Sitzungen dieses Unterausschusses sind für die Medien öffentlich, über den Verlauf der Beratungen wird von der Parlamentsdirektion ein auszugsweises Protokoll erstellt.
(Schluss)

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