AK zu Wifo-Prognose: Kein Grund für eine Entwarnung auf dem Arbeitsmarkt

AK fordert mehr Mittel für die Arbeitsmarktpolitik

Wien (AK) - Auch wenn das Wifo Anzeichen für eine Konjunkturerholung sieht, gibt es für die AK keinen Anlass für eine konjunktur- und beschäftigungspolitische Entwarnung. Im Gegenteil:
Die Verschlechterung der Lage auf dem Arbeitsmarkt ist sogar noch dramatischer als im Dezember prognostiziert. Die Arbeitslosenrate steigt im Jahresdurchschnitt 2002 auf 6,7 Prozent bzw. 227.000 Arbeitslose (Dezemberprognose: 6,6 Prozent). Die neuen Prognosen unterstreichen für die AK die Dringlichkeit von konjunkturstützenden Maßnahmen durch die Wirtschaftspolitik und eine aktive Arbeitsmarktpolitik. Die AK fordert daher: Freigabe der AMS-Reserven, Verstärkung der Aus- und Weiterbildung, das Recht auf Qualifizierung für Arbeitslose, Bekämpfung des organisierten Sozial- und Steuerbetrugs und mehr Investitionen in den Infrastrukturausbau. ****

Die AK fordert:
+ Mehr Mittel für die Arbeitsmarktpolitik: Obwohl es das Geld im AMS gibt, erhöht die Regierung die Mittel für aktive Arbeitsmarktpolitk nicht und hofft statt dessen auf ein Wunder der Konjunktur.

+ Verstärkung der Aus- und Weiterbildung. Das Recht auf Qualifizierung für Arbeitslose. Keine Verschlechterung der Zumutbarkeitsbestimmungen für Arbeitslose.

+ Bekämpfung des organisierten Sozial- und Steuerbetrugs, die Mittel daraus müssen für eine Bildungsoffensive verwendet werden.

+ Wirtschaftspolitisches Umdenken, mehr Investitionen in den Infrastrukturausbau als mittel- bis langfristige Maßnahme.

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