Grüne SeniorInnen: Kein Konsens bei Pensionen mit Grasser & Co!

Pensionsfinanzierung muß aktuellen Entwicklungen gerecht werden

OTS (Wien) - Keinen 'Allparteienkonsens' in Sachen staatlicher Sicherung der Alterspension gibt es für die Grünen SeniorInnen(DGS Österreich) mit den Finanzierungsvorstellungen von BM Grasser. Grassers panikmachenden Prognosen über eine baldige Unfinanzierbarkeit der ASVG-Pensionen sind für die DGS absolut zu kurz gegriffen.

"In einer Entwicklung, in der immer weniger im Erwerbsleben stehende Menschen ein steigendes Bruttosozialprodukt erwirtschaften, kann die zukünftige Finanzierung der Pensionen nicht mehr nur an Beiträge aus der Lohn- und Gehaltsarbeit bzw. an entsprechende Arbeitgeberbeiträge gebunden werden", erklärt Dieter Schrage, Sprecher der Grünen SeniorInnen. "Es sind neue, der Produktionsentwicklung entsprechende Finanzierungsquellen zu erschließen, die eine wesentliche Entlastung in dem jetzt von Grasser angeheizten Generationskonflikt bringen können. Für unser zukünftiges Pensionssystem sind Wertschöpfungsabgaben als produktivitätsorientierte Finanzierung der staatlichen Pensionszuschüsse heranzuziehen. Nur Schritte dieser Art können aktuellen Entwicklungen gerecht werden", betont Schrage abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (++43-1) 40110-6697
http://www.gruene.at
pressebuero@gruene.at

Pressebüro der Grünen im Parlament

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB/FMB