ARBÖ: Benzin steigt trotz sinkender Rohölpreise

Spritpreise stiegen innerhalb einer Woche um bis zu 1,1 Cent

Wien (ARBÖ) - In dieser Woche ist der OPEC-Rohölpreis von anfangs 25,13 Dollar je Barrel - und zwar nach der irakischen Ankündigung einer einmonatigen Aussetzung der Ölexporte - bereits am Dienstag wieder auf 24,25 Dollar pro Barrel gesunken, liegt damit unter dem Freitagspreis der Vorwoche von 24,96 Dollar und ist seitdem auch nicht wieder angestiegen, meldet der ARBÖ.

Den Kraftfahrern und dem ARBÖ ist es daher unverständlich, dass trotz sinkender Rohölpreise die Benzinpreise in dieser Woche weiter erhöht wurden. Auch OMV-Generaldirektor Dr. Wolfgang Ruttenstorfer hat gestern in der ORF-Sendung "Zeit im Bild 2" zugestanden, dass Rohöl seit Tagen billiger wird.

Angesichts dieser Entwicklung sieht der ARBÖ wieder einen Spielraum für eine Senkung der Treibstoffpreise um bis zu 2 Cent je Liter, zumindest aber um die Erhöhhung gegenüber der letzten Woche.

Die aktuellen Durchschnittspreise liegen laut ARBÖ-Spritpreisbeobachter in Österreich derzeit bei EUR 0,972 je Liter für Super Plus (98 Oktan), ein Liter Euro Super (95 Oktan) kostet durchschnittlich EUR 0,889, Normalbenzin (91 Oktan) kostet EUR 0,872 je Liter und ein Liter Diesel kostet durchschnittlich EUR 0,741. Im Vergleich zur Vorwoche, Freitag, sind damit die Benzinpreise um bis zu EUR 0,011 je Liter gestiegen, der Diesel ist um EUR 0,002 je Liter gesunken.

Die erheblichen Preisdifferenzen an Österreichs Zapfsäulen machen angesichts der Preisschwankungen der letzten Tage einen Vergleich durchaus empfehlenswert, melden die ARBÖ-Spritpreisbeobachter. Weitere Informationen unter www.arboe.at.

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