Kubitschek zu ÖIAG: Grasser handelt wirtschaftspolitisch verantwortungslos

Nein zum Ausverkauf der heimischen Industrie

Wien (SK) "Wirtschaftspolitisch verantwortungslos und zynisch gegenüber den betroffenen Unternehmen und den rund 100.000 Mitarbeitern", ist für SPÖ-Wirtschaftssprecherin Maria Kubitschek die flapsige und unbedachte Ankündigung von Finanzminister Grasser, die Staatsholding ÖIAG in der nächsten Legislaturperiode auflösen zu wollen. Dies einfach so in den Raum zu stellen, ohne die künftigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu kennen, ohne eine genaue Analyse des Wirtschaftsstandorts vorgenommen zu haben und ohne ein wirtschaftspolitisch vernünftiges Konzept für die ÖIAG vorzulegen, zeige deutlich, dass Grassers Plan rein ideologisch motiviert sei. "Verantwortungsvolle Politik äußert sich nicht in der Verunsicherung von 100.000 Beschäftigten und in blinder Privatisierungswut", so Kubitschek gegenüber dem SPÖ-Pressedienst, "verantwortungsvolle Wirtschaftspolitik sieht anders aus". ****

Die SPÖ-Wirtschaftssprecherin sieht die Zukunft der ÖIAG nicht in einer reinen Privatisierungsagentur, sondern in einer sinnvollen Zusammenfassung aller staatlichen Anteile unter ein Beteiligungsmanagement. "Es wäre ein schwerer Fehler für die Zukunft des österreichischen Wirtschaftsstandorts, wenn die industrielle Kernkompetenz an das Ausland verkauft wird", so Kubitschek, die hofft, dass die FPÖ und Grasser dazu in der nächsten Legislaturperiode keine Gelegenheit bekommen. (Schluss) se

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