Gradwohl: Prekäre Wassersituation im Südosten Österreichs macht Unsinnigkeit der Privatisierungsbestrebungen Molterers deutlich

Wien (SK) "Bereits im Vorjahr wurde bekannt, dass die blau-schwarze Bundesregierung die Zerschlagung der hervorragenden österreichischen Wasserwirtschaft plant. Unter dem Diktat des Liberalisierungs- und Privatisierungswahns plant der ÖVP-Landwirtschaftsminister - nach dem Verkauf der heimischen Wälder - den Ausverkauf des wichtigsten Nahrungsmittels, unseres Trinkwassers. Auf Grund der österreichweiten Empörung über dieses gefährliche Vorhaben scheint es um diesen Plan der blau-schwarzen Bundesregierung wieder ruhig geworden zu sein. Doch die derzeitige Wassersituation zeigt deutlich, dass dringender Handlungsbedarf zur Sicherung und zum Schutz des Wassers gegeben ist", betonte SPÖ-Landwirtschaftssprecher Heinz Gradwohl am Freitag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Anfang dieses Jahres habe das "Öko-Büro" Alarm geschlagen: "Das Wasserreich Österreich ist gefährdet". Es wies auf schwere Defizite in Österreichs Wasserwirtschaftpolitik hin. Auch die Änderungen im Rahmen der Förderung der kommunalen Siedlungswasserwirtschaft würden keine Verbesserung bedeuten.

"Wir sollten die aktuelle gefährliche Wassermangelsituation zum Anlass nehmen, eine grundlegende Kurskorrektur zum Schutz des 'Wasserreiches Österreichs' vorzunehmen: Stopp der Ausverkaufszielsetzung, Verbesserung der Förderungen der kommunalen Siedlungswasserwirtschaft zur Sicherung sauberen Wassers und hartes Vorgehen gegen die Verursacher gefährlicher Gifte, die durch den Pestizideinsatz ins Grund- und damit ins Trinkwasser gelangen. Wir müssen heute das Trinkwasser von morgen wirksam sichern", schloss Gradwohl. (Schluss) nf/mm

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