Caritas verurteilt die Verhinderung von Hilfsmaßnahmen in Palästina

Wien (OTS) - "Die Caritas Jerusalem musste ihr medizinisches
Zentrum in Ramallah schließen, weil das ärztliche Personal nicht durchgelassen wird. Zahllose Menschen würden aber gerade jetzt unsere sofortige Hilfe brauchen. Diese Situation ist nicht mehr länger haltbar. Internationale Hilfsorganisationen dürfen nicht an ihrer Arbeit gehindert werden. Das vergrößert das Leid der ohnehin schon leidgeplagten Zivilbevölkerung", zeigt sich Caritas-Präsident Franz Küberl erschüttert über die Situation im Heiligen Land.

Die internationale Caritas verurteilt die Eskalation der Gewalt in Israel während der letzten zwei Wochen. Sie fordert beide Seiten auf, die Angriffe einzustellen, damit Israelis und Palästinenser die Chance haben, in Sicherheit und Frieden zu leben. Gleichzeitig braucht es aus Sicht der Caritas die Anstrengungen der internationalen Gemeinschaft, diesen Konflikt auf friedliche Weise beizulegen. Präsident Küberl fordert in einem Brief an Bundeskanzler Schüssel und Außenministerin Ferrero-Waldner auch die österreichische Regierung auf, ihren Beitrag dazu zu leisten.

Die Caritas Österreich hat zur Soforthilfe 30.000 Euro zur Verfügung gestellt. "Wir können aber nur helfen, wenn wir zu den Menschen kommen, die unsere Hilfe brauchen", appelliert Küberl an die Konfliktparteien, die humanitären Mindeststandards einzuhalten und den internationalen Hilfsorganisationen die Unterstützung der notleidenden Zivilbevölkerung zu ermöglichen.

Die Caritas bittet um Spenden für die leidtragende Zivilbevölkerung in Palästina: PSK 7.700.004, Kennwort "Palästina".

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