ATV bringt mit "Gewinnspiel zum Wiehern" Lösung im jahrelangen Streit um Pferdeäpfel: Bezirksvorsteher verspricht "Pilotprojekt" zu Sommerbeginn

Im jahrelangen Streit um die übel riechende Hinterlassenschaft der beliebten Fiakerfahrten in der Wiener Innenstadt kommt es nun durch Vermittlung des ATV-Boulevardmagazins "Check it" zu einem ersten Ergebnis: wie der Bezirksvorsteher des ersten Bezirks, KR Franz Grundwalt, im Interview mit "Check it" versprach, soll bereits zu Sommerbeginn in einem Pilotprojekt am Fiakerstandplatz Petersplatz die Idee eines Geschäftsmanns aufgegriffen und getestet werden. Die Kosten für das Projekt sollen von der Kaufmannschaft am Graben und von der Bezirksleitung übernommen werden.

Die Idee von KR Friedrich Jonak, Geschäftsführer der Boutique Hermès am Graben, war einer jener unzähligen Vorschläge, die im Rahmen eines ungewöhnlichen Ideenwettbewerbs, dem "ATV-Gewinnspiel zum Wiehern", in "Check it" und auf der ATV-Homepage www.austria-tv.at eingegangen waren. Der Gewinner wurde vom Vorstand des Instituts für Parasitologie und Zoologie der Veterinärmedizinischen Universität Wien, Prof. Dr. Heinrich Prosl, ermittelt. Schließlich wurde der Bezirksvorsteher mit dessen Vorschlag konfrontiert. Der Sieger, Herr KR Jonak, kann sich nun zudem über den von ATV ausgeschriebenen Gewinn, einen Digital Set Top Computer von UPC Telekabel freuen.

Unter den zahlreich eingelangten Ideen befand sich beispielsweise ein so genannter "Poobag", eine Vorrichtung am Hinterteil der Pferde. Des weiteren forderte ein Fiaker aus Wien verstärkte Straßenreinigung, eine Idee dazu kam von KR Jonak: mittels in den Randstein eingebauter Spritzdüsen wird der Pferdekot zum Abfließen in eigens in die Strasse eingelassene Rinnen und Kanaldeckel zum Verschwinden gebracht. Das Standplatzwaschsystem spült zwar nur den Pferde-Urin von der Straße, das heißt, der feste Anteil des Pferdemists muss nach wie vor von den Kutschern mit Besen und Schaufel händisch beseitigt werden. Allerdings ist der Urin hauptverantwortlich für die heftige Geruchsbildung. Sollte der Versuch erfolgreich sein, werden in Zukunft auch andere Standplätze mit einer Waschanlage ausgestattet, so der Bezirksvorsteher des 1. Wiener Gemeindebezirks gegenüber dem ATV-Boulevardmagazin.

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