Kärntner Berufsschulkonzept neu: Start in Wolfsberg

LH Haider und Bgm. Seifried: Qualitätssteigerung der Ausbildung durch Kompetenzzentren - Aufwertung der Lehrlinge, Fortschritt für Kärnten - In Wolfsberg werden 4 Millionen Euro investiert

Klagenfurt (LPD) - Seit Jahrzehnten schon wird über ein Kärntner Berufsschulkonzept diskutiert, jetzt steht die Umsetzung unmittelbar bevor. Das neue Konzept, das von Siegfried Torta mit allen maßgeblichen Stellen koordiniert wurde, sieht den Erhalt aller acht Berufschulstandorte vor, die neu strukturiert und zu Kompetenzzentren auf- und ausgebaut werden. Wie Kärntens Schulreferent Landeshauptmann Jörg Haider und Wolfsbergs Bürgermeister Gerhard Seifried (der auch die Bürgermeister von St. Veit/Glan und Völkermarkt mitvertrat) heute auf der Freizeitmesse in Klagenfurt bekanntgaben, startet das neue Konzept mit Wolfsberg. Die Berufsschule Wolfsberg wird um rund 4 Millionen Euro modernisiert und zu einem Kompetenzzentrum für Handel, Kfz-Mechaniker, Büro- und Metallberufe entwickelt. Mit der stufenweise Umsetzung des Konzeptes werden auch große bauliche Maßnahmen erfolgen, so Haider. Auch die Heimsituation werde parallel dazu verbessert bzw. für notwendige Heimplätze gesorgt. Für beides gebe es an den verschiedenen Schulstandorten hohen Sanierungs- bzw. Modernisierungsbedarf.

Der bauliche Investitionsbedarf für die Berufsschulen wurde von Seiten des Landes mit rund 9 Millionen Euro beziffert. Mit dem neuen Berufsschulkonzept werde die Ausbildungsqualität gehoben und der Stellenwert der berufstätigen Jugend verbessert, so Haider. Bürgermeister Seifried sprach von einem "großen Tag für Wolfsberg". Schon lange habe man in der Stadt auf einen Technologieschub gewartet, sogar die Abwanderung der Berufsschule sei befürchtet worden. Nun jedoch werde kräftig investiert, das Konzept sei sehr gut, zeigte sich Seifried erfreut, dass Wolfsberg die Vorreiterrolle spielen dürfe.

Landesschulinspektor Franz Gigacher sagte, dass mit dem neuen Konzept die Facharbeiterausbildung sehr ernst genommen werde. Dies sei wichtig, weil es heute unbedingt eine europareife Fachausbildung brauche. Er hob auch die Bedeutung des von LH Haider initiierten LION-Lehrlingswettbewerbes (im Rahmen der Freizeitmesse) hervor. Helmut Krainer von der Arbeiterkammer und Konzept-Koordinator Torta unterstrichen ebenfalls die mit den Kompetenzzentren verbundene Qualitätssteigerung und -sicherung der Ausbildung, die Aufwertung des Lehrlings und den Nutzen für den Wirtschaftsstandort Kärnten. (Schluss)

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