Hypo Alpe-Adria-Bank AG bestätigt Rekordergebnis

Betriebsergebnis stieg um über 70 Prozent, das EGT sogar um 140 Prozent. Hypo-Gruppe trotzte der Konjunkturflaute und ist auf dem Sprung in die Top-ten Österreichs

Klagenfurt (OTS) - Der Aufsichtsrat der Hypo Alpe-Adria-Bank AG bestätigte heute das bisher beste Geschäftsergebnis der Hypo Alpe-Adria-Gruppe. Unter Berücksichtigung des im Vorjahr schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes in der westlichen Welt, und somit auch in Österreich, ist dieses Rekordergebnis umso bemerkenswerter. Das Konzern-betriebsergebnis stieg im Jahresvergleich um 72,44 Prozent auf 104,5 Millionen EUR. Diesem liegt eine Bilanzsumme, die sich um 40 Prozent auf 7,6 Milliarden EUR erhöhte und auf eine rege Geschäftstätigkeit in allen Teilmärkten der Gruppe zurückzuführen ist, zugrunde. Für den Vorsitzenden des Aufsichtsrates Dkfm. Dr. Herbert Koch und den Vorstand des Hypo Alpe-Adria-Konzerns mit dem Vorsitzenden und Sprecher Dr. Wolfgang Kulterer an der Spitze, sind die Zahlen eindrucksvolle Beweise für die Richtigkeit der Geschäftsstrategie, welche die Bank schon vor Jahren in die Alpen-Adria-Länder führte.

Die Dynamik bei den Kennziffern spiegelt sich auch beim Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wider, das gegenüber dem Vorjahr sogar um 140,2 Prozent auf 62,7 Millionen EUR anstieg. Hier kommt die umsichtige und auf Risikominimierung ausgerichtete Politik der Gruppe zum Ausdruck. Trotz der wirtschaftlich schwierigen Rahmen-bedingungen nahmen die Vorsorgen für Kredite im Verhältnis zur Bilanzsumme ab. Damit zeigt die Bank einen im Vergleich zur europäischen Geldwirtschaft atypischen Trend, der die Hypo Alpe-Adria-Gruppe zu einem der bestperformierenden Finanzkonzerne Österreichs avancieren läßt.

Schon die Ergebnisse der vergangenen Jahre, aber insbesondere das aktuelle, geben der Hypo Alpe-Adria-Bank AG, mit ihren internationalen und nationalen Tochter-gesellschaften, ein starkes Fundament, das sich in der Eigenkapitalstärke darstellt. Die dafür relevante Kennziffer Return on Equity (ROE) stieg konzernweit auf 13,6 Prozent und liegt damit weit über dem Branchenschnitt. Daß die Gruppe auch mit den vorhandenen Ressourcen sorgfältig umgeht, wird durch das Cost-Income-Ratio (CIR) nachgewiesen. Dieses liegt mit 58,1 Prozent für den Gesamtkonzern weit unter den Werten anderer Universalbanken und ist vor allem unter Berücksichtigung der 2001 neugeschaffenen Infrastruktur, der Einbeziehung von Mengengeschäfts-Einheiten (RBB, Bank in Bosnien-Herzegowina, Slavonska-Banka) und der u.a. auch dadurch gegebenen personellen Ausweitung (+ 1.100) zu betrachten.

Die wirtschafts- und gesellschaftlichen Wirkungen der Hypo-Aktivitäten und der daraus resultierenden Erfolge sind für das In- und Ausland durchwegs positiv und werden nicht nur durch die ökonomischen Impulse durch Finanzierungsprojekte, durch die Schaffung neuer Arbeitsplätze und durch die Steuerleistungen der Gruppe dokumentiert, sondern finden auch direkt bei den Eigentümern ihren Niederschlag. So kann sich die Kärntner Landesholding - und somit das Land Kärnten - als 52-Prozent Eigentümer gemeinsam mit der Grazer Wechselseitigen Versicherung AG (48 Prozent) über eine Dividende von 5,025 Millionen EUR freuen. Zusätzlich erhält das Land noch eine Haftungsprovision in der Höhe von 2,6 Millionen EUR. Das Land Kärnten verfügt folglich mit der Hypo über ein Veranlagungsobjekt, das am Kapitalmarkt wohl keine Alternative hat.

Die wesentlichen Highlights des Jahres 2001 waren der Markteinstieg in Bosnien-Herzegowina, die Eröffnung von Zweigstellen in Italien, Kroatien und Slowenien - und damit eine Erweiterung der Marktpräsenz -, die Integration der zugekauften RBB-Zweigstellen im Lavanttal in das Hypo-Netzwerk und die organisatorische Implementierung der kroatischen Slavonska Banka d.d. in die Hypo Alpe-Adria-Gruppe.

Rückfragen & Kontakt:

Dr. Wolfgang Kulterer
HYPO ALPE-ADRIA-BANK AG
Tel. 0463.5860-218
silvia.graf@hypo-alpe-adria.com

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF/OTS