AMON: PROPONENT BESTÄTIGT PARTEIPOLITISCHEN MISSBRAUCH DES BILDUNGSVOLKSBEGEHRENS

Breite Diskussion im Parlament soll Ängste und Befürchtungen der Bevölkerung ausräumen

Wien, 12. April 2002 (ÖVP-PK) Auch ein Proponent des Volksbegehrens hat heute, Freitag, im Unterausschuss des Unterrichtsausschusses eindeutig bestätigt, dass das Volksbegehren parteipolitisch missbraucht wurde: Das stellte heute, Freitag, der Vorsitzende des Ausschusses, ÖVP-Bildungssprecher Abg. Werner Amon anlässlich des Unterausschusses des Unterrichtsausschusses, bei dem die Forderungen des Bildungsvolksbegehrens behandelt werden, fest. ****

Amon begrüßte, dass das Bildungsvolksbegehren nun im Parlament einer breiten Diskussion unterzogen wird und hofft, dass damit auch viele Ängste und Befürchtungen bei Eltern, Lehrenden, Schülern sowie Studierenden, die sich aufgrund einer parteipolitisch motivierten und zugespitzten Diskussion ergaben, ausgeräumt werden können. "Denn das österreichische Bildungssystem schneidet im internationalen Vergleich hervorragend ab", so der ÖVP-Abgeordnete. Heute werden im Unterausschuss jene Forderungen behandelt, die Reformen der österreichischen Universitäten zum Inhalt haben. Der Bildungssprecher unterstrich, dass die Einführung der Studienbeiträge zu mehr Gerechtigkeit geführt hätten, weil die Kosten für ein Studium nun tatsächlich von jenen getragen werden, die auch davon profitieren. Denn es sei nicht einzusehen, dass jene, die heute über eine Lehre Karriere machen und für jede Weiterbildung wie Meisterprüfung und qualifizierte EDV selbst aufkommen müssen über ihre Steuerleistung die Universitäten mitfinanzieren, die Studenten bishe aber nicht..

DOPPELBÖDIGKEIT DER SPÖ AM BEISPIEL WIENS

Darüber hinaus müsse man auch sehen, dass die Kosten für einen Kindergartenplatz in Wien etwa sechs Mal höher seien. Er verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass man in Wien ab Herbst für einen Krippen- oder Kindergartenplatz für eine Ganztags-Betreuung bereits 196 Euro monatlich zahlen müsse. Die Studienbeiträge würden zudem viele Studenten motivieren, ihr Studium schneller abzuschließen, wie dies auch aus den Prüfungszahlen abzulesen sei. Niemand sei aus sozialen oder finanziellen Gründen von einem Studium ausgeschlossen. Dafür würde nicht zuletzt das erstklassige Studien- und Beitragssystem sorgen, durch das jeder vierte Student bereits eine Beihilfe beziehe; besonders berücksichtigt würden Mehrkindfamilien. Der Bildungssprecher wies abschließend zudem auf die gleichzeitige Einführung der Jahresdurchrechnung bezüglich des Einkommens von Studenten, die es den Studierenden ermögliche, eine etwaige Berufstätigkeit besser koordinieren zu können.

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