Muttonen: Kunst ist kein Produkt

Wien (SK) SPÖ-Kultursprecherin Christine Muttonen warnt davor, Kunst und Wirtschaft allzu sehr zu vermengen. Die Zukunftswerkstätte lud am Donnerstag zur Podiumsdiskussion, unter dem Titel "Creative Industries - Kunst und/oder Wirtschaft" diskutierten unter anderem Erich Pötschacher (Instinct Domain), Bogdan Roscic (Universal Music) und Kunststaatssekretär Franz Morak. ****

Der Begriff der Creative Industries sei viel zu schwammig und könne in verschiedenen Zusammenhängen gebraucht werden, so Muttonen. Muttonen warnte davor, die "Verantwortung der Gesellschaft" gegenüber der Kunst der Begeisterung für geldmachende Kunstzweige zu opfern. Sie fürchtet bei all zu großer Euphorie um die Kunstförderungen, denn wenn sich die Wirtschaft für bestimmte Kunstprojekte interessiere, dann sei die Gefahr groß, dass sich die Politik davonstehle.

Muttonen vermisst in diesem Zusammenhang fundierte Daten, in Österreich sei in dieser Richtung noch Nichts unternommen worden. Auf die von Staatssekretär Morak angekündigte Studie warte die SPÖ schon lange. Es sei zum jetzigen Zeitpunkt nicht feststellbar, was KünstlerInnen in diesen Sparten von der Politik erwarten und brauchen. Sie, Muttonen, könne jedoch nicht genug unterstreichen, dass die Politik nicht nur "Moderator zwischen Kunst und Wirtschaft spielen" dürfe. (Schluss) ei

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (++43-1) 53427-275
http://www.spoe.at

Pressedienst der SPÖ

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK/SPK