VP-Feichtinger: Drogenhandel im Bereich U6-Gumpendorfer Str. muß bekämpft werden

VP-Anfragen zeigt Wirkung: Verstärkte Polizeiüberwachung bei U6-Station

Wien, 12.04.2002 "Seit die SPÖ in Mariahilf das Sagen hat, feierte in der U6-Station Gumpendorfer Strasse das Dealen mit Drogen wieder ‚fröhliche Urständ'. Es ist für die ÖVP Wien nicht zu akzeptieren, dass dem öffentlichen Drogenhandel tatenlos zugesehen wird", so die Bezirksparteiobfrau von Mariahilf, BR Maria Feichtinger. Sie fordert, dass die mehrfachen diesbezüglichen Anfragen der ÖVP Mariahilf zu einem nachhaltigen Umdenken seitens der SP-Bezirksvorstehering führen. ****

Lange wurde diesem "bunten" Treiben seitens der neu gewählten SPÖ-Bezirksvorsteherin einfach nur zugesehen. In der vergangenen Bezirksvertretungssitzung hat die ÖVP Mariahilf daher wieder eine Anfrage an SPÖ-Bezirksvorsteherin Kaufmann gestellt. Als unmittelbare Folge daraus wurden vermehrt Polizeistreifen in der U-Bahnstation durchgeführt. "Und siehe da - plötzlich haben die Dealer keine Lust mehr, ihre Geschäfte dort abzuwickeln", so Feichtinger weiter.

Die U6-Station Gumpendorfer Strasse war schon des öfteren ein beliebter Ort für Drogendealer. Diese agierten immer frecher, tätliche Auseinandersetzungen zwischen organisierten Dealergruppen standen auf der Tagesordnung und die Beschaffungskriminalität in diesem Bereich hat auch nicht lange auf sich warten lassen. Die Aufgänge zu den Bahnsteigen waren regelrecht von den Dealern und deren "Kunden" blockiert, der Weg zum Ausgang gestaltete sich als Spießrutenlauf. Des öfteren wurden Schlägereien gemeldet und es fanden Überfälle auf zumeist ältere Personen statt.

"Das Drogenproblem wird man natürlich durch die vermehrte Polizeipräsenz nicht lösen können, und klarerweise muss man auch die Betreuung der Abhängigen ständig verbessern. Aber dass man - so wie die SPÖ - einfach nur zusieht, wie organisierte Drogendealer ungestört ihren kriminellen Handlungen nachgehen, hat sicher keine Zukunft. Und die Ansichten der Grünen, wonach die armen Dealer vor der Prügelpolizei geschützt werden sollten, kann man ja schon beinahe als Aufforderung zu kriminellen Handlungen interpretieren. Wir von der ÖVP werden uns jedenfalls auch weiterhin für ein sicheres und lebenswertes Mariahilf einsetzen", so Feichtinger abschließend. (Schluss)

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