TRINKL UND AMON FORDERN RASCHE AUFKLÄRUNG RUND UM DIE VORGÄNGE IN DER GKK STEIERMARK

ÖVP-Abgeordnete brachten Anfrage an Sozialminister zu EDV-Projekt ein =

Wien, 12. April 2002 (ÖVP-PK) Medienberichte über "Chaos, Köpferollen und ein EDV- und Finanzdebakel" in der steirischen Gebietskrankenkasse haben Erstaunen und Erklärungsbedarf, aber auch Sorge um das Funktionieren der Krankenversicherung ausgelöst. Die beiden steirischen ÖVP-Abgeordneten Dr. Josef Trinkl und Werner Amon, MBA, fordern nun eine rasche Aufklärung dieser Angelegenheit und haben an den Bundesminister für soziale Sicherheit und Generationen Dr. Herbert Haupt eine parlamentarische Anfrage gerichtet. ****

Den Berichten zufolge hätte die GKK Steiermark von 1995 bis 1998 ein EDV-Programm für alle anderen Gebietskrankenkassen erarbeiten sollen. Fertig sei es immer noch nicht. Insgesamt sollen Mehrkosten von bis zu 70 Millionen Euro entstanden sein. Zusätzlich sorgte eine Debatte über ein "Köpferollen" für zusätzliche Ungereimtheiten, erläuterten Trinkl und Amon.

In der Anfrage wollen die Abgeordneten nähere Informationen über das EDV-Projekt, wie beispielsweise die Zielsetzungen und Gründe für etwaige Verzögerungen. Weitere Fragen betreffen die Kosten, den Prüfbericht des Unternehmensberaters sowie sonstige Prüfungen, das Projektcontrolling und entsprechende Maßnahmen des Obmanns sowie personelle Konsequenzen.

"Es ist dafür Sorge zu tragen, dass diese Ungereimtheiten bald öffentlich aufgeklärt werden", so Trinkl und Amon abschließend. (Schluss)

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