Viktor-Frankl-Ehrenpreis an Paul Watzlawick

Stadt Wien vergibt Preise und Förderpreise des Frankl-Fonds unter anderem an: Elisabeth Lukas, Risto Nurmela und Otto Zsok

Wien, (OTS) Der Psychotherapeut und Buchautor Paul Watzlawick erhält den Ehrenpreis des Viktor-Frankl-Fonds der Stadt Wien. Das hat das Kuratorium des "Viktor Frankl-Fonds der Stadt Wien zur Förderung einer sinnorientierten humanistischen Psychotherapie" entschieden.

Watzlawick und Frankl, so die Begründung der Jury, haben unabhängig von einander das psychotherapeutische Instrument der "paradoxen Intervention" entwickelt und erfolgreich eingesetzt.****

Mit dem im Jahr 1999 gegründeten Viktor Frankl-Fonds würdigt die Stadt Wien die großen Leistungen Viktor Frankls und schafft die institutionellen Voraussetzungen für die Dokumentation seines wissenschaftlichen Werkes und für die Pflege und Weiterentwicklung einer sinnorientierten humanistischen Psychotherapie im Sinne Viktor Frankls.

Die weiteren Preisträger/innen 2001:

Elisabeth Lukas, Gründerin des Süddeutschen Instituts für Logotherapie, deren therapeutischer und wissenschaftlicher Ansatz auf der von Frankl entwickelten Logotherapie fußt, erhält den mit 7.300 Euro dotierten "Großen Preis des Viktor Frankl-Fonds".

Die Förderungspreise, die mit jeweils 3.000 Euro dotiert sind, erhalten:

o Risto Nurmela, (Finnland) für seine Publikation "Die innere Freiheit: das jüdische Element bei Viktor E. Frankl"
o Otto Zsok (Deutschland) für seine Arbeit "Das Vorbild des Arzt-Philosophen Viktor E. Frankl. Grundlage einer positiven Wertevermittlung aus der Logotherapie des jüdischen Psychiaters und Arzt-Philosophen Viktor E. Frankl"

Die Wissenschaftsstipendien (jeweils 1.500 Euro) gehen an:
o Helena Bedenicec, Wien, für das Forschungsprojekt "Viktor
Frankl - Albert Camus"
o Helmut Niederhofer, Innsbruck, für das Forschungsprojekt "Bindung werdender Mütter zu ihren noch ungeborenen Kinder" sowie
o Robert Waldl, Wien, für das Forschungsprojekt "Therapeutische Aspekte bei Martin Buber"

Der international renommierte Psychiater, Neurologe und Psychotherapeut Viktor Frankl (1905-1997) steht als Begründer der Logotherapie und der Existenzanalyse für die Entwicklung, Etablierung und Akzentuierung einer "Dritten Richtung der Wiener psychotherapeutischen Schule". Neben der Psychoanalyse Sigmund Freuds und der Individualpsychologie Alfred Adlers haben Logotherapie und Existenzanalyse Viktor Frankls wesentlich zum Ansehen österreichischer und insbesondere Wiener Wissenschaft im Bereich der Psychotherapie in der Welt beigetragen.
Dem Kuratorium gehören Alexander Batthyány, Irenäus Eibl-Eibesfeldt, Max Friedrich, Marianne Gruber, Giselher Guttmann, Peter Kampits, Eleonore Korbei, Elisabeth Lindner, Brigitte Rollett und Leopold Rosenmayr an.

Mitglieder des Vorstandes: Michael Häupl, Bürgermeister der Stadt Wien, Andreas Mailath-Pokorny, Stadtrat für Kultur und Wissenschaft, Hubert Ch. Ehalt (Generalsekretär), Eleonore Frankl, Gabriele Vesely-Frankl und Franz Vesely als Vertreter der Familie Frankls. (Schluss) sas

Rückfragen & Kontakt:

www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Mag. Saskia Schwaiger
Tel.: 4000/81 854
e-mail: sas@gku.magwien.gv.at

PID-Rathauskorrespondenz:

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK/NRK