Heinzl: Giftwolke über St. Pölten bestätigt Ablehnung des Glanzstoff-Müllofens durch die SPÖ-St. Pölten

St. Pölten, (SPI) - "Der neuerliche Giftalarm durch eine SO2-Wolke, die höchstwahrscheinlich durch die Glanzstoff verursacht wurde, bestätigt unsere Haltung gegen die Errichtung eines Müllofens durch die Glanzstoff. Den Vorwurf, dass die bestehende Luftgütemessstelle die Verunreinigungen durch die Glanzstoff nur bei den seltenen Nordost-Wetterlagen erfasst, haben wir bereits in unseren Einsprüchen im Zuge der Einsichtnahme der Sachverständigengutachten zum derzeitigen Projektantrag der Glanzstoff erhoben", stellt der St. Pöltner SP-Nationalrat Anton Heinzl zum jüngsten Giftalarm fest.****

Die Daten dieser Messstelle bildeten aber die Grundlage für die positive Stellungnahme des Luftreinhalte-Sachverständigen des Amtes der NÖ-Landesregierung zum Müllofenprojekt der Glanzstoff. Die Gutachten sind somit auf einer falschen Basis erstellt worden. Eine richtige Beurteilung der Luftverschmutzung durch die Glanzstoff mit und ohne Müllofen ist nur durch neue Langzeitmessungen mit richtig aufgestellten Messstellen möglich. Auch eine Überwachung der Luftgüte St. Pöltens und eine Alarmierung der Bevölkerung bei Grenzwertüberschreitungen ist mit der derzeitigen Messstelle offensichtlich nicht möglich. Das Land Niederösterreich als Betreiber des Luftgütemessnetzes trifft hier die volle Verantwortung für die falsche Plazierung der vorhandenen Messstelle.

"Die erst kürzlich gemessenen Luftverunreinigungs-Spitzenwerte sind höchstwahrscheinlich die meiste Zeit in der Abwindzone der Glanzstoff vorhanden, werden aber nur bei der seltenen Nordost-Wetterlage von der Messstelle in der Eybnerstrasse aufgezeichnet. In der Abwindzone der Glanzstoff in Hauptwindrichtung liegen aber die neuen Siedlungsgebiete im Nordosten der Stadt wie beispielsweise die Baurechtsgründe. Generaldirektor Pasquali soll sein Müllofenprojekt zurückziehen und dafür sorgen, dass er die Luftverunreinigungen durch SO2 und übelriechende Stoffe durch die bereits bestehenden Anlagen in den Griff bekommt. Durch seine Versäumnisse leidet die Gesundheit der St. Pöltner Bevölkerung, vor allem die Gesundheit der Kinder und der alten Menschen. Vom "Geruchs-Bild", das sich Nicht-St. Pöltner von unserer Stadt machen, will ich hier gar nicht reden", kritisiert Heinzl.
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