Greenpeace: Anti-Atom-Kurs darf nicht zur Ausschussware verkommen Utl = Während Temelin-Ausschuss tagt, steht Block 2 vor Kettenreaktion

Wien (OTS) - Vor der heutigen Auftaktsitzung des
parlamentarischen
Temelin-Sonderausschusses kritisiert die Umweltorganisation Greenpeace die Versäumnisse und die anhaltende Untätigkeit der Österreichischen Bundesregierung im Kampf gegen den tschechischen Atommeiler. "Während sich die Regierung in Wien im Parlament selbst inszeniert, steht der zweite Block des böhmischen Pannenreaktors kurz vor dem Start der nuklearen Kettenreaktion", kritisiert Steffen Nichtenberger, Anti-Atomsprecher von Greenpeace.

"Die Österreichische Bundesregierung muss endlich einsehen, dass sie
mit dem vorzeitigen Abschluss des Energiekapitels mit Tschechien den Trumpf um die Schließung Temelins aus der Hand gegeben hat", so Nichtenberger. "Anstatt sich im parlamentarischen Sonderausschuss Endlosdiskussionen hinzugeben, müssen von der Regierung konkrete Schritte für den gesamteuropäischen Ausstieg aus der Atomenergie gesetzt werden. Wir brauchen Allianzen gegen Atomkraft mit Regierungen aus ganz Europa! Nur so kann Temelin verhindert und auch andere Schrottreaktoren in Ost und West stillgelegt werden", so Nichtenberger abschließend.

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Steffen Nichtenberger, Abrüstungsexperte Greenpeace, 01-54545

Greenpeace Österreich
Axel Krotz, Pressesprecher, 01-5454580-33 od. 0664-2407075

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