Studium "Innovation Engineering" startet 2003 in Wolfsberg

Kooperationsprojekt von Lavanttaler Wirtschaft, Technikum, Land und Uni Halmstad - LH Haider: Tolles Projekt für Kärnten, das weiterhin voll unterstützt wird

Klagenfurt (OTS) - Nächstes Jahr soll die geplante Studienrichtung Innovation Engineering und Management im Rahmen der Fachhochschule Technikum am Standort Wolfsberg starten. Diese Studienrichtung ist als Kooperationprojekt mit der Universität Halmstadt in Schweden konzipiert. Noch im Frühjahr wird der entsprechende Antrag beim Fachhochschulrat abgegeben. Falls wider Erwarten die Genehmigung länger auf sich warten läßt, so wird in jedem Fall mit einem Pilotprojekt im nächsten Jahr begonnen. Dies gab heute der Bürgermeister von Wolfsberg, Gerhard Seifried, bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Landeshauptmann Jörg Haider, dem Geschäftsführer der Innovation Engineering Wolfsberg GmbH, Klaus Michael Koch, und Leif Nordin von der Universität Halmstad in Schweden bekannt.

Landeshauptmann Jörg Haider sagte, dass mit diesem Projekt die Wirtschaft des Lavanttales, das Technikum Kärnten gemeinsam mit den politisch Verantwortlichen eine hervorragende Eigeninitiative gesetzt haben und auch in der Kooperation einer Fachhochschule mit der schwedischen Universität werde ein neuer zukunftsweisender Weg beschritten, von dem die Wirtschaft profitieren werden. Dieses Fachhochschulprojekt wurde und werde von ihm weiterhin voll unterstützt. Haider ist auch zuversichtlich, dass es von Seiten des Fachhochschulrates grünes Licht geben wird.

Wie Klaus-Michael Koch sagte, sei der stufenweise Auf- und Ausbau auf die Studiengänge Anlagen- und Maschinenbau (Automation), Verbundwerkstoffe sowie neue mechanische Technologien vorgesehen. In weiterer Folge könnte es auch noch eine Kombination zwischen Technologien und Kunst bzw. Design geben. Im Vollbetrieb werde mit rund 400 Studenten und einem weiten Einzugsbereich, darunter auch bis Graz, gerechnet.

Hervorzuheben sei die wechselseitige Anerkennung der Ausbildungswege und -abschlüsse zwischen der Fachhochschule und der Uni Halmstad. Auch ein ständiger Austausch von Studenten ist vorgesehen. Koch sagte weiters, dass sowohl die Ausbildung zum Bachelor als auch zum Master of Science (Dipl. Ing. FH) möglich sei. Mit diesen Studienangeboten, die sich optimal in die vorhandene Wirtschaftsstruktur fügen und auf einem Entwicklungskonzept mit einem geplanten Technologiepark aufbauen, wolle man Wettbewerbsvorteile schaffen, so Koch. Auch Leif Nordin, der mit zwei weiteren Professoren die Studienrichtung mitaufbaut, unterstrich die Vorteile, Synergien und Zukunftschancen dieses Studiums und der Kooperation zwischen Kärnten und Halmstad bzw. den beiden Ausbildungsstätten. (Schluss)

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