VSStÖ kritisiert: "Freiheitliche Studenten plaudern mit Rechtsextremen"

Schiessl: "RFS lotet Grenzen des Verbotsgesetzes aus"

Wien (SK) Der Verband Sozialistischer StudentInnen Österreichs (VSStÖ) protestiert nachdrücklich gegen die Abhaltung einer "Diskussionsveranstaltung" des Rings Freiheitlicher Studenten (RFS) mit dem "rechtsradikalen Wehrsportler" Claus Nordbruch. Unter dem Titel "Selbstachtung statt Selbsthass" soll "der bekennende Rassist Nordbruch seine wirren und gefährlichen Thesen in einem Hörsaal der Universität Wien verbreiten", kritisiert der VSStÖ. ****

VSStÖ-Vorsitzende Eva Schiessl: "Es ist immer wieder erschreckend festzustellen, wie weit der RFS noch nach rechts rücken kann - jetzt ist der 'Ring' offenbar entschlossen, die Grenzen des NS-Verbotsgesetzes auszuloten. Das revisionistische und tendenziell rechtsextreme Geschichtsbild des RFS passt weder zu einer Universität noch zu einer pluralistischen Gesellschaft, die sich mit ihrer Vergangenheit kritisch auseinandersetzt. Rechtsextremismus darf auf der Universität keinen Platz haben. Der marginalisierte und isolierte Status der 3-Prozent-Fraktion kann daher nur die Vorstufe zum völligen Verschwinden des RFS sein", so Schiessl am Dienstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. (Schluss) wf/mm

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