Ibera Verlag präsentiert Neuerscheinung Ernst Hofbauer: "Unsere Klestils - ein Paar geht seinen Weg"

Die Wahrheit muß auch dem Bundespräsidenten zumutbar sein. 320 Seiten, Euro 25,-

Wien (OTS) - Als Staatsoberhaupt wollte Bundespräsident Dr. Thomas Klestil allen Bürgern sein Gehör schenken, dem Volk auf den Mund schauen und Anwalt seiner Sorgen sein. Tatsächlich waren Klatschmagazine und Rechtsanwälte seine bevorzugten Partner in oft eigener Sache. Keiner seiner sechs Vorgänger in der Zweiten Republik zelebrierte seine privaten Probleme und seine öffentlichen Auftritte und Aussagen derart exklusiv in Tritsch & Tratsch-Medien wie das amtierende österreichische Staatsoberhaupt. Sieben Wochen vor dem Erscheinen des Buches "Unsere Klestils - ein Paar geht seinen Weg" drohte der Bundespräsident Autor und Verlag dieses Buches über seinen Medienanwalt mit allen rechtlichen Konsequenzen - von Ehrenbeleidigungsklage bis zur Beschlagnahme. Es handelt sich dabei um eine - nicht nur in der Geschichte der Zweiten Republik -einmalige Vorgehensweise.

Doch die Wahrheit muß auch Bundespräsident Dr. Thomas Klestil zumutbar sein. Das Buch "Unsere Klestils - ein Paar geht seinen Weg" berichtet über den Aufstieg des Spitzendiplomaten zum Staatsoberhaupt, seine unbestrittenen Leistungen und seine unbestreitbaren politischen Fehlgriffe, seinen öffentlich ausgetragenen Rosenkrieg und sein Leben an der Seite seiner zweiten Ehefrau, die sich zu einer Funktion berufen fühlt, welche die Bundesverfassung nicht vorgesehen hat: Die einer "First Lady".

Buchautor Ernst Hofbauer schildert Thomas Klestils frühe Ambitionen auf das Amt des Außenministers in den Regierungen Bruno Kreisky und Alfred Sinowatz, seine Bemühungen, mit einem ÖVP-Ticket in die Vorstandsetage der Austrian Airlines aufzusteigen, seine Anbiederungen an die FPÖ bei den Präsidentschaftswahlkampfen 1992 und 1998, die in der Verleihung der Goldenen Verdienstmedaille an Jörg Haiders Vater gipfelten, die pompösen Inszenierungen der Auftritte "Unsere Klestils" bei Staatsbesuchen im In- und Ausland und deren seltsamen Umgang mit Mitarbeitern.

Das Buch "Unsere Klestils - ein Paar geht seinen Weg" zitiert aus einem in der Zeitschrift für öffentliches Recht publizierten Gutachten des Doyens der Staats- und Verfassungsrechtslehre, Günther Winkler, der dem Bundespräsidenten eine "konsultativ-kommunikative Mitwirkung" beim Zustandekommen der EU-Sanktionen gegen Österreich nachweist. Dieses Buch hat keine Partei in Auftrag gegeben und will niemandes Ehre verletzen. Wer anderes behauptet, geht seinen eigenen Verschwörungstheorien auf den Leim und seiner eigenen Geschichte aus dem Weg.

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