Großinvestition bei der ARA Meiningen BILD

Sanierung und Anpassung an den Stand der Technik

Meiningen (VLK) - Bei der ARA Meiningen, der größten Abwasserbeseitungungsanlage des Landes, erfolgte heute,
Montag, der Spatenstich zur Sanierung und Anpassung an den
Stand der Technik. Die Baukosten belaufen sich auf 8,7
Millionen Euro, Fertigstellung ist Mitte 2003, informierten Landeshauptmann Herbert Sausgruber und
Wasserwirtschaftsreferent Landesstatthalter Hubert Gorbach.
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Die Entwicklung der Abwasserfrachten und der
Anpassungsbedarf an den Stand der Technik führen zu
notwendigen Kapazitätsanpassungen bzw. Adaptierungen der Kläranlagen der Regionen Feldkirch, Hohenems und Dornbirn.
Da die überwiegende Anzahl der großen Kläranlagen in
Vorarlberg rund 20 Jahre alt ist, werden sie nun
schrittweise modernisiert. "Gemeinsam mit Bund und
Gemeinden wird vom Land kräftig in die Abwasserbeseitigung
in Vorarlberg investiert", informierte Landeshauptmann
Sausgruber, "so sind beispielsweise für das laufende Jahr
Beiträge (Fördermittel) des Landes in einer Höhe von rund
10,6 Millionen Euro allein für die Abwasserbeseitigung
vorgesehen".

Überlastung

Die ARA Meiningen ist anhand der Zulaufbelastung schon
heute bei weitem die größte Anlage Vorarlbergs und muss
laufend mit bis zu 30 Prozent Überlast betrieben werden.
Das sei speziell für das Betriebspersonal eine schwierige Situation, betonte Landesstatthalter Gorbach: "Wenn
trotzdem die Grenzwerte und Abbauleistungen weitgehend
eingehalten werden, beweist das die hohe Qualität und Einsatzbereitschaft der Betriebsleitung und der Mitarbeiter
der Anlage".
(tm/dw/dig,nvl)

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