Niederwieser gegen Durchpeitschen der Uni-Reform

"IV-Forderungen zeigen, wie halbfertig Entwurf ist"

Wien (SK) "Wenn bei der Uni-Reform selbst die Industriellenvereinigung unter dem freundlichen Titel einer Zustimmung substanzielle Forderungen erhebt, dann verdeutlicht das einmal mehr, wie halbfertig der Entwurf ist und wie weit entfernt wir noch von einer wirklich guten Reform sind", betont SPÖ-Wissenschaftssprecher Erwin Niederwieser hinsichtlich der heutigen Aussagen von IV-Generalsekretär Lorenz Fritz.

"Die SPÖ wird sich den Kopf selbst zerbrechen und nicht zu überreden oder überzeugen sein, solange Bildungsministerin Gehrer die Vorschläge und Kritik nicht ernst nimmt", so Niederwieser am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Ein verfassungsmäßig einwandfreies Gesetz, die Beibehaltung von Mitbestimmungsrechten und ein motivierendes Dienstrecht, welches die Leute an die Unis bindet und nicht von ihnen fernhält, seien für die SPÖ die wichtigsten zu erfüllenden Eckpunkte. Zudem müssten endlich die Kosten der Uni-Reform klar auf den Tisch, denn "es ist an sich unzulässig, ein Gesetz in Begutachtung zu schicken, ohne zu wissen, mit welchen Kosten es verbunden ist", kritisiert der SPÖ-Wissenschaftssprecher.

Agiere die Regierung nicht bar jeder Vernunft, könne er, Niederwieser, sich nicht vorstellen, dass diese Uni-Reform in wenigen Wochen durchgepeitscht werde. (Schluss) wf/mm/mp

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