Konecny: Ungarn stimmte gegen Rechts-Rechtsbündnis

Wien (SK) Als "eine nicht nur für Ungarn selbst bedeutsame Entscheidung" bezeichnete der Internationale Sekretär der SPÖ, Albrecht K. Konecny das Ergebnis des ersten Wahlganges am Sonntag. "Die ungarischen Wähler haben einer Wiederholung des erstmals in Österreich angewendeten Modells eines Regierungsbündnisses zwischen einer konservativen und einer rechtsextremen Partei eine klare Absage erteilt." ****

Auch wenn das endgültige Ergebnis erst nach einer weiteren, zweifellos harten Wahlkampf-Runde feststehen werde, bedeute der Erfolg der ungarischen Sozialisten auch eine Niederlage für all jene europäischen Konservativen, die - wie beispielsweise Bundeskanzler Schüssel - Orban und seiner Partei mit allen Mitteln zu Hilfe geeilt sind.

Für den zweiten Wahlgang seien nun die Ausgangspositionen klar:
Während die Sozialisten mit den Liberalen über Abkommen für die Stichwahl in den Einer-Wahlkreisen verhandeln, sucht die konservative Regierungspartei solche Abkommen mit der unverhüllt faschistischen MIEP. Westeuropäische konservative Politiker sollten gut aufpassen, ob sie ein solches Rechts-Rechts-Bündnis wirklich unterstützen wollen.

Die SPÖ, so berichtete Konecny abschließend, hat gegenüber ihrer ungarischen Bruderpartei ihre Freude über den Wahlausgang zum Ausdruck gebracht und ihr einen durchschlagenden Erfolg für den zweiten Wahlgang gewünscht. (Schluss) se/mp/mm

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