KHOL: SPÖ-WIEN - GRIFF NACH DER MACHT ÜBER DIE SCHULEN

Schriftliche Anfrage der ÖVP und parlamentarische Schritte angekündigt

Wien, 8. April 2002 (ÖVP-PK) Außerordentlich besorgt ist ÖVP-Klubobmann Dr. Andreas Khol über die Reaktion der Wiener Stadtschulpräsidentin Brandsteidl auf die geplante AHS-Reform, wie sie in der heutigen Ausgabe der Tageszeitung "Die Presse" nachzulesen ist. "Damit verabschiedet sich die Wiener Schulbehörde von der guten Tradition, dass Behörden keine Parteipolitik machen sollen".****

Nach den Aussagen in der "Presse" strebt Brandsteidl ein Mandat im Nationalrat an, bezeichnet sich als Schülerin von SPÖ-Stadträtin Laska und will den Wiener Stadtschulrat zu einem Headquarter der SPÖ-Bildungspolitik machen. "Nachdem Kurt Scholz als offenbar zu unabhängig und liberal abgelöst wurde, ist dies nun wieder der Griff der Häupl-SPÖ auf die Macht in der Wiener Schulbehörde und auf die Bildungspolitik." Die ÖVP werde darauf mit einer schriftlichen Anfrage und allenfalls weiteren parlamentarischen Mitteln reagieren, kündigte Khol an. "Denn die Schulen müssen auch in Wien rot-weiß-rot sein."
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