VSStÖ: "Lügen, Sparen, Drüberfahren" - Nein zu Gehrers Uni-Plänen

Wien (SK) Bei einer Medienaktion am Montag übte der Verband Sozialistischer StudentInnen Österreichs (VSStÖ) erneut scharfe Kritik an den Plänen zur Universitätsreform. Ablauf der Aktion:
StudentInnen wurden vom mysteriösen Zukunftsminister, einem Sensenmann, überrollt. VSStÖ-Vorsitzende Eva Schiessl und ÖH-Vorsitzende Andrea Mautz: "Diese Reform macht die Unis undemokratisch und fremdbestimmt, sie ist das Gegenteil von Autonomie". ****

Gehrers Ankündigung, die Studiengebühren nicht zu erhöhen, könne ungefähr so ernst genommen werden, wie ihr Versprechen, mit ihr "werde es keine Studiengebühren geben". Die Verbreitung von falschen Informationen über die Hotline des Ministeriums sei mittlerweile allgemein bekannt.

Weiterer Kritikpunkt: Der Schmalspurabschluss Bakkalaureat würde mit dem Gesetzentwurf verpflichtend. Gespart werde damit an der umfassenden Ausbildung der StudentInnen.

Weiters stelle sich Ministerin Gehrer seit Monaten keiner öffentlichen Diskussion. Die überwiegende Mehrheit der zum 'Gestaltungsvorschlag' abgegebenen Stellungnahmen war negativ oder regte eine Überarbeitung an. Im Gesetzentwurf findet sich allerdings kaum ein Einwand wieder.

"Zusammenfassend gesagt: Vor dieser Universitätsreform besteht aller Grund, sich zu fürchten - und noch mehr, dafür zu kämpfen, dass diese Reform nicht umgesetzt wird", schließen Mautz und Schiessl unisono. (Schluss) up/mm

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