15.000 Einsatz von Christophorus 3 im Burgenland

31-Jährige fuhr mit dem PKW gegen einen Baum

Wien ( ÖAMTC-Presse) - Einsatz Nr. 196 im Jahr 2002: Montag früh flog Christophorus 3 eine 31-jährige Frau mit Kopfverletzungen ins Krankenhaus Wr. Neustadt. Auf der Landestrasse zwischen Hirm und Stöttera fuhr Susanne V. mit ihrem PKW gegen einen Baum. Ihr achtjähriger Sohn wurde mit dem Notarztwagen des Roten Kreuzes ins Krankenhaus Eisenstadt gebracht. Für den Wr. Neustädter ÖAMTC-Notarzthubschrauber Christophorus 3 war dies der 15.000 Rettungsflug seit seiner Inbetriebnahme am 15. September 1984.

Obwohl sich der Start von Christophorus 3 vor fast 18 Jahren äußerst schwierig gestaltete- nur 54 Einsätze wurden geflogen - ist heute der Notarzthubschrauber als unverzichtbarer Bestandteil des Rettungswesens nicht mehr wegzudenken. Durch die rasche notärztliche Versorgung direkt an der Unfallstelle wurden zahlreiche Menschenleben gerettet. Prim. Dr. Helmut Trimmel, leitender Notarzt von Christophorus 3: "Bei über 2000 Einsätzen gab es unmittelbar lebensbedrohliche Verletzungen."

Hilfe für 400 Kinder

11.250 Rettungsflügen erfolgten nach Primäreinsätzen, bei denen der Notarzt die Erstversorgung direkt am Unfallort vorgenommen hat. 14 Prozent waren Verlegungsflüge und 11 Prozent der Starts erwiesen sich nachträglich als Fehleinsätze. Bei den Einsatzarten lagen die internistischen Notfälle mit rund 25 Prozent an der Spitze gefolgt von 23 Prozent Verkehrsunfällen und 14 Prozent Sport- und Freizeitunfällen. 400 Mal half die Crew von Christophorus 3 verletzten und erkrankten Kindern. Der Hubschrauber war in durchschnittlich 14 Minuten nach der Alarmierung am Unfallort. Drei Viertel aller Einsätze flog der ÖAMTC-Notarzthubschrauber in Niederösterreich. Über 3.300 Mal kam die Alarmierung aus dem Burgenland und in zwei Prozent aller Fälle lag der Einsatzort in der Steiermark oder in Wien.

Kompetente Partner

Rasch helfen zu können, erfordert den vollen Einsatz aller Beteiligten. Jeder Handgriff muss hundertprozentig sitzen. Die Crew von Christophorus 3 setzt sich daher neben den Piloten auch aus 24 speziell ausgebildeten Notärzten (fünf aus dem Burgenland), 17 Sanitäter des Roten Kreuzes (fünf aus dem Burgenland) und sieben Flugretter der niederösterreichischen Bergrettung zusammen. Zur Sicherung des hohen Qualitätsstandards sind auch regelmäßige Weiterbildungskurse zwingend vorgeschrieben.

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ÖAMTC-Pressestelle/Manfred Pfnier

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