WIFI-Österreich ist Teil der strategischen Schulungs-Partnerschaft EU/Russland-GUS

Leitl und Bartenstein eröffnen Europa-Seminar des EU-Förderprogramms TACIS in der WKÖ - Ausbildung 140 russischer Trainees in Österreich

Wien (PWK242) - Das "Managers' Training Programm" (MTP) im Rahmen der EU-Förderung TACIS, das die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Unternehmen in den Reformstaaten unmittelbar verbessern soll, ist mit einem Budget von 21,9 Mio Euro das bisher größte und teuerste von der EU ausgeschriebene und finanzierte Schulungsprojekt. Es wird von einem Konsortium aus 8 EU-Staaten durchgeführt. "Nicht zuletzt aufgrund der jahrelangen umfangreichen Erfahrung wurde das WIFI der Wirtschaftskammer Österreich für das Konsortium ausgewählt", freute sich WKÖ-Präsident Christoph Leitl bei der Eröffnung des MTP-Europa-Seminars mit Wirtschaftsminister Martin Bartenstein, Gerhard Lohan (Europäische Kommission), Vertretern des russischen Wirtschaftsministeriums sowie zahlreichen Unternehmen der Russischen Föderation und russischer Nachfolgestaaten heute, Montag, in der Wirtschaftskammer Österreich.

Neben Österreich sind auch Deutschland, Dänemark, Finnland, Frankreich, Italien, Spanien und Großbritannien an dem Trainings-Programm beteiligt. In den Jahren 2000 bis 2003 werden 1.700 Praktikumplätze für Manager aus Russland, der Ukraine, Moldawien, Kasachstan, Kirgistan, Usbekistan, Aserbaidshan sowie der Mongolei durch Unternehmen in der EU zur Verfügung gestellt. "Österreich hat bisher insgesamt 80 Trainees aufgenommen, 60 weitere werden noch heuer und im nächsten Jahr weitergebildet", berichtet Leitl und freut sich über den österreichischen Beitrag am verstärkten Aufbau der Marktwirtschaft in Mittel- und Osteuropa mitwirken zu können.

Die Vorteile für die beteiligten EU-Gastunternehmen, die sich quer durch alle Branchen ziehen, sieht Leitl vor allem in der Eröffnung neuer Geschäftskontakte: "Es hat sich gezeigt, dass über den Weg unseres Internationalen Know-how-Transfers der Managementausbildung in mittel- und osteuropäischen Ländern die österreichische Wirtschaft bereits viele namhafte Aufträge und Projekte an Land ziehen konnte. Die heimischen Unternehmen knüpfen nicht nur persönliche Kontakte, sondern lernen auch besser die Mentalität kennen und haben so Startvorteile für künftige Exportgeschäfte." (Ne)

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