OscART 2002 im Oberen Belvedere verliehen

Wien (OTS) - Am Montag, den 8. April wurde im Rahmen eines Festakts im Marmorsaal der Österreichischen Galerie Oberes Belvedere erstmals der OscART, der Preis des Wiener Gremium des Kunsthandels, verliehen.

Der OscART 2002 ging in vier Kategorien an:

Für besondere Verdienste um den Kunsthandel - Kategorie Kunsthandel:
Mag. Christa Zetter - Galerie bei der Albertina, Wien

Für besondere Verdienste um den Kunsthandel - Kategorie zeitgenössische Galerien:
Thaddaeus Ropac - Galerie Thaddaeus Ropac, Salzburg, Paris

Für besondere Leistungen auf dem Gebiet der Kunstpublizistik:
Hofrat Prof. Dr. Walter Koschatzky

Für sein Lebenswerk:
Prof. Dr. Rudolf Leopold

Überreicht wurden die OscARTs von Persönlichkeiten aus dem Handel und der Kunstwelt.

Spartenobmann der Sparte Handel L.Abg. Gemeinderat Dr. Fritz Aichinger betonte in der Laudatio für Christa Zetter besonders ihre Leistungen in der Aufarbeitung und der Präsentation von Künstlern und Künstlerinnen des Wiener Jugendstil.

Prof. Dr. Uli Märkle vom Karajan Centrum, der den OscART an Thaddaeus Ropac überreichte, hob besonders dessen internationales Engagement und seine kontinuierliche Arbeit für den Kunstplatz Österreich hervor.

Als Österreichs wohl bedeutendsten Verfasser von Kunstpublikationen und unermüdlichen Vermittler der Bedeutung von Kunst für unser Leben bezeichnete der Direktor der Albertina, Dr. Klaus Albrecht Schröder, in seiner Laudatio Dr. Walter Koschatzky der aus seiner Hand den OscART für besondere Leistungen auf dem Gebiet der Kunstpublizistik entgegennehmen konnte.

Der OscART für sein Lebenswerk wurde an Dr. Rudolf Leopold von MinR Dr. jur. Brigitte Böck vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur überreicht, die seine Leistungen als Sammler und Gründer der Leopold Museum Privatstiftung würdigte.

Dr. Brigitte Böck überbrachte auch die Grussworte der leider verhinderten Bundesministerin Elisabeth Gehrer unter deren Ehrenschutz der Festakt zur Verleihung des OscART 2002 stand.

Der OscART 2002

Nicht das landläufig Schöne oder der Diskurs um die Schönheit in der Kunst steht im Zentrum der Idee für den OscART. Viele am Kunstmarkt Beteiligte stehen im Schatten der Kunstwerke und der Künstler oder sind nur einem kleinen Kreis von Eingeweihten bekannt und tragen doch einen beträchtlichen Teil zur Entdeckung, Vermittlung und zum erfolgreichen Verkauf vonKunstwerken bei.

Um diese Leistungen in der Öffentlichkeit zu würdigen, verleiht das Wiener Gremium des Kunsthandels mit dem Jahr 2002 jährlich den OscART. Der OscART wird als Nominierungspreis vergeben. Die Auswahl der PreisträgerInnen erfolgt durch die Mitglieder des Gremialausschusses des Gremiums "Der Kunsthandel" der Wirtschaftskammer Wien.

Mit der Gestaltung des Preises werden jeweils zeitgenössische KünstlerInnen beauftragt. Den Auftrag für die Gestaltung des ersten OscART hat Leo Zogmayer erhalten.

Der Entwurf des OscART 2002 ist in einer limitierten Edition von 25 Stück von der Österreichischen Online-Kunstzeitschrift artmagazine.cc als Edition zum Preis von EUR 1.000,-- herausgegeben worden.

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