Onodi zum Weltgesundheitstag:

Gesund leben - in Bewegung bleiben

St.Pölten (NLK) - Der 7. April, also der morgige Weltgesundheitstag, der Weltgesundheitsorganisation WHO steht dieses Jahr unter dem Schwerpunkt "Gesund leben - in Bewegung bleiben". "Bewegung, Fitness und vor allem bewusste Ernährung sind nicht nur für die Gesundheit von besonderer Wichtigkeit, sie bestimmen vor allem Lebensqualität und Wohlbefinden", sagte heute Niederösterreichs Gesundheitsreferentin, Landeshauptmannstellvertreterin Heidemaria Onodi, anlässlich des morgen stattfindenden Weltgesundheitstages.

"Heute können wir ganze Bibliotheken mit Fachbüchern über Fitness und Ernährung, Sport- und Wellnessbüchern sowie Ratgebern über richtiges Abnehmen und gesundes Leben füllen", meinte Onodi weiter. Ob Sport oder richtige Ernährung, Herr und Frau Österreicher haben einen gesunden Körper nicht nur als Voraussetzung für ein hohes Alter, sondern vor allem auch für eine hohe Lebensqualität erkannt. Von 1995 bis heute stieg die Zahl der regelmäßigen Jogger von 350.000 auf mittlerweile knapp eine Million. 63 Prozent der Bevölkerung gibt an, sich für ihre Fitness regelmäßig auf das Fahrrad zu schwingen, rund 50 Prozent schwimmen oder wandern, bereits 17 Prozent der Menschen besuchen regelmäßig ein Fitnesscenter. "Bereits von Kindesbeinen an soll regelmäßiger Sport und Bewegung zur Gewohnheit werden, damit man dieses Verhalten bis ins hohe Alter als gesunde Selbstverständlichkeit mitnimmt", so Onodi.

Was ein gesunder Körper bewerkstelligen kann, wie aktiv und agil er ist, das sehen wir an unseren Kindern. Ihr Bewegungsdrang ist das, was wir uns bis ins höchste Alter bewahren sollten. Ausreichend Bewegung ist nicht nur gesund, sie schafft auch Kräfte für den Schulerfolg. Dies wird in Niederösterreichs Schulen im Rahmen des Projekts "Bewegte Klasse" seit Jahren bewiesen. Die Erfahrungen zeigen, dass die Lernfreunde, die Leistungen, aber auch das soziale Verhalten der Schüler durch die Bewegung deutlich besser sind als in Klassen, die sich an der Aktion noch nicht beteiligt haben.

Gleichzeitig darf man den morgigen Weltgesundheitstag auch zu einer kritischen Anmerkung zum nicht gerade vorbildhaften Vorsorgeverhalten der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher nützen. Die Statistik des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungen weist Niederösterreich als Schlusslicht Österreichs aus, was die Gesundenuntersuchungen betrifft. Während die Zahl der für die Patienten kostenlosen Untersuchungen im bundesweiten Vergleich leicht ansteigt, ist sie in Niederösterreich rückläufig:
1999 gingen 58.000 NiederösterreicherInnen zur Vorsorgeuntersuchung, 2000 waren es nur 46.153 und im Vorjahr 52.972. Während in Vorarlberg beispielsweise 20 Prozent der Bevölkerung zur Gesundenuntersuchung gehen, sind es in Niederösterreich laut dieser Statistik nur vier bis fünf Prozent. Onodi: "Spätestens ab dem 30. Lebensjahr sollte man einmal im Jahr zur Vorsorgeuntersuchung gehen, die von allen praktischen Ärzten durchgeführt wird. Auf dem Weg zu einem längeren und besseren Leben ist die kostenlose Untersuchung genau so wie regelmäßige Bewegung und gesunde Ernährung ein wesentlicher, ja unverzichtbarer Schritt."

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