"profil": Schüssel gegen Haderers "Schundzeichnungen"

Bundeskanzler kritisiert den Karikaturisten Haderer - katholische Kirche könne sich auf ÖVP immer verlassen

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, schaltet sich nun auch Bundeskanzler und ÖVP-Obmann Wolfgang Schüssel in den Streit zwischen katholischer Kirche und dem Karikaturisten Gerhard Haderer um dessen jüngstes Jesus-Buch ein. Der Kanzler zeigt in "profil" keinerlei Verständnis für das Buch mit Haderers Zeichnungen. Schüssel: "Religiöse Empfindungen von Menschen sollten nicht auf eine derartige Weise verletzt werden."

Nach Ansicht des Kanzlers sei das Buch des Karikaturisten, der unter anderem regelmäßig für "profil" tätig ist, zu verurteilen. Schüssel:
"Für mich hat Haderer hier klar eine Grenze überschritten. Ich bin überrascht, dass ein so begabter Zeichner wie Haderer es notwendig hat, solche Schundzeichnungen zu produzieren."

Im Verhältnis zur katholischen Kirche betont der Bundeskanzler, dass die ÖVP immer ein verlässlicher Partner für die Kirche gewesen sei. Schüssel in "profil": "Die ÖVP ist die einzige Partei in Österreich, die sich ganz klar zu christdemokratischen Werten bekennt. Immer wenn es ernst wurde, konnte sich die Kirche auf uns verlassen."

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"profil"-Redaktion

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