AUSTRALISCHE SENATSPRÄSIDENTIN REID IM GESPRÄCH MIT PETER SCHIEDER Unterredung über aktuelle Lage im Nahen Osten und in Simbabwe

Wien (PK) - Das parlamentarische Besuchsprogramm der
australischen Senatspräsidentin Margaret Reid endete am späten Nachmittag mit einem Treffen mit Abgeordnetem Peter Schieder (S). Schieder, der Vorsitzende ddes Außenpolitisches Ausschusses sowie Präsident der Parlamentarischen Versammlung des Europarates ist, lobte die guten Kontakte zwischen den beiden Ländern und hob vor allem den Beitrag Australiens im Rahmen der
Interparlamentarischen Union hervor.

Für Australien sei Europa sehr wichtig, da viele Beziehungen
sowohl auf politischer, wirtschaftlicher als auch menschlicher
Ebene bestehen, erklärte die Senatspräsidentin. Man habe die Integration Europas immer unterstützt und beobachte die Entwicklungen mit Aufmerksamkeit. Auf eine Frage hinsichtlich der parlamentarischen Zusammenarbeit im pazifischen Raum führte Reid aus, dass es zwar eine Vielzahl von Foren gebe, diese würden
jedoch vor allem auf ökonomischer Ebene zusammenarbeiten. Positiv beurteilte Reid die Suspendierung der Commonwealth-Mitgliedschaft von Simbabwe für ein Jahr. Dies zeige ihrer Auffassung nach, dass man interessiert sei, eine Lösung für die Probleme in diesem Land zu finden. Weiters kam man noch auf die Lage im Nahen Osten zu sprechen. Der derzeitigen Entwicklung müsse Einhalt geboten
werden, betonte Schieder, und man müsse daher alles daran setzen, dass alle Beteiligten an den Verhandlungstisch zurückkehren. (Schluss)

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