GRAF: PAUKENSCHLAG AN DEN UNIVERSITÄTEN: ZUSÄTZLICHE 7,267 MILLIONEN EURO FÜR VORGEZOGENE PROFESSUREN!

Neben positiver Universitätsreform weiteres positives Signal in diesem Jahr

Wien, 2002-04-04 (fpd) - "Die FPÖ-ÖVP-Regierung redet nicht nur von Reformen, sondern handelt im universitären Bereich im Unterschied zu den früheren SP-dominierten Regierungen. Die Universitäten erhalten für vorgezogene Professuren noch in diesem Jahr zusätzliche 7,267 Millionen Euro (100 Millionen ATS)", freute sich heute der Obmann des Wissenschafts- und Forschungsausschusses FPÖ-Wissenschaftssprecher Dr. Martin Graf. ****

"Damit können neue Personalressourcen für Wissenschaft, Forschung und Lehre zur Verfügung gestellt werden. Es handelt sich um das größte zu schnürende Personalpaket an österreichischen Universitäten innerhalb der letzten dreißig Jahre", so der freiheitliche Wissenschaftssprecher. "Selbstverständlich sind die neuen Professorenstellen nicht nach dem Gießkannenprinzip verteilt, sondern an Leistungen der Universitäten gebunden."

Nachstehende Mindestlatte stellt sich Graf vor:
1) Durchführung eines ordentlichen Berufungsverfahren, nach dem Prinzip Ausschreibung und Bewerbung
2) Die Ausschreibungen haben sich an den von den Universitäten definierten Profilentwicklungsplänen zu orientieren
3) Die Universitäten haben für die neu geschaffenen Professorenstellen die Infrastruktur, nach internationalen konkurrenzfähigen Kriterien, als Eigenleistung zur Verfügung zu stellen.

"Durch diese herausragende Leistung der Bundesregierung werden neue Chancen für unseren wissenschaftlichen Nachwuchs geschaffen. Auch die durch Systemfehler der Vergangenheit geschaffenen "Sackgassenkarrieren" (habilitierter und pragmatisierter Mittelbau) erhalten somit neue ungeahnte Chancen", so Graf.

"Es liegt nunmehr an den Universitäten selbst, in den nächsten Wochen und Monaten Vorschläge zu machen und Voraussetzungen zu schaffen, damit die von der Bundesregierung zur Verfügung gestellten zusätzlichen Mittel noch in diesem Jahr für die neuen universitären Vorhaben zu lukrieren sind", fuhr Graf fort.

"Die Universitäten sollten sich darüber hinaus in ihrer Gesamtheit den neuen Chancen der Reform kritisch widmen und die ideologisierten sinnlosen Droh- und Streikgebärden einstellen", schloß Graf. (Schluß)

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