Bauernbund: Saisoniers sind für Österreichs Landwirtschaft unverzichtbar

Grillitsch begrüßt Kontingentfreigabe durch Minister Bartenstein

Wien, 4. April 2002 (AIZ). - Der Österreichische Bauernbund hat auf Grund der Empfehlungen des Arbeitsmarktservices (AMS) von Bundesminister Martin Bartenstein die Freigabe eines Kontingents von 7.540 Saisoniers gefordert. Das AMS hat mit diesem Kontingent einen ähnlichen Bedarf wie für das Vorjahr errechnet. "Die heute erfolgte Freigabe dieser Zahl an Saisonarbeitern erfolgte im richtigen Moment, da durch das schöne Wetter bedingt schon erhöhte Nachfrage für deren Einsatz besteht. Der Bauernbund begrüßt diese Maßnahme des Wirtschaftsministers daher ausdrücklich", stellte heute Präsident Fritz Grillitsch in einer Aussendung fest.

Die Saisoniers kommen vorzugsweise aus den osteuropäischen Nachbarländern. "Ohne die Hilfe dieser Saisonarbeiter kann Österreichs Landwirtschaft nicht mehr auskommen. Besonders für die arbeitsintensiven Produktionsbereiche ist es kaum möglich, auf dem österreichischen Arbeitsmarkt Personen zu finden. Darüber hinaus ist es für die bevorstehenden Arbeitsspitzen, etwa bei der Spargel- und Erdbeerernte, bereits höchst an der Zeit - so wie in den vergangenen Jahren auch - ein entsprechendes Kontingent an Erntehelfern freizugeben", betonte Grillitsch.
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