Kogler: Abfangjäger-Ankauf bleibt größte Geldverschwendung

Grüne fordern Arbeitsplatz-Initiative für das Aichfeld

OTS (Graz/Wien) - Als kuriose Themenverfehlung bezeichnet der Wirtschaftssprecher der Grünen, Werner Kogler, die Argumentation des Bundesheers, Abfangjäger müssten gekauft werden, um - rund 300 -Arbeitsplätze am Stützpunkt Zeltweg zu erhalten. "Ein militärischer Ankauf müßte sicherheitspolitisch sinnvoll sein. Darüber hinaus ist dieser geplante Ankauf wirtschaftlich gesehen das größtmögliche Verlustgeschäft", so Kogler. Für die Grünen ist und bleibt klar:
"Wir brauchen die Abfangjäger nicht und sollten daher auf keinen Fall rund zwei Milliarden Euro für den Ankauf beim Fenster hinauswerfen", ergänzt Kogler. Das Bundesheer betreibe gezielte Angstmache in der Region.

Ein eventueller Arbeitsplatzverlust in der Region könne selbstverständlich keinesfalls achselzuckend zur Kenntnis genommen werden. "Sollte die Regierung - nachdem Finanzminister Grasser, die Unfinanzierbarkeit des Kaufs bereits erkannt hat - doch noch zur Vernunft kommen und von diesem milliardenschweren Kampfjet-Ankauf Abstand nehmen, verlangen wir eine gezielte Arbeitsplatz-Initiative im Aichfeld", so Kogler.

"Mit einem Zehntel der Abfangjäger-Milliarden könnten 2000 Arbeitsplätze im Bereich der Ökowirtschaft geschaffen werden", stellt Kogler abschließend fest.

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