Bauwirtschaft: Kärnten bleibt vorne

LH Haider: Rechtzeitige Weichenstellungen und vorgezogene Projekte haben gegriffen - Kärnten mit einem Auftragsplus von 22,4 Prozent österreichweit auf Platz zwei

Klagenfurt (LPD). - Ein neuerlicher Beweis, dass sich Kärnten im Gegensatz zum übrigen Österreich überdurchschnittlich entwickelt, sind die heute von der Statistik Austria veröffentlichen Zahlen zur Auftragslage der österreichischen Hoch- und Tiefbauunternehmen mit Stand Dezember 2001. Kärnten weist dabei gegenüber dem Vorjahr ein sattes Plus von 22,4 Prozent auf und rangiert damit hinter dem Burgenland österreichweit auf Platz zwei. Flaute herrscht dagegen in Wien und der Steiermark.

Und die gegenüber dem übrigen Österreich deutlich positiveren Arbeitslosenzahlen sowie die bereits heuer auf Schiene gebrachten Straßenbau- und Infrastrukturprojekte sorgen auch jetzt für den gewünschten Beschäftigungseffekt. Wie Landeshauptmann Haider erklärte, wurden allein im Zeitraum Jänner bis März 2002 für den Straßenbau Bauaufträge mit einem Gesamtvolumen von mehr als sieben Millionen Euro vergeben. Zusätzlich gibt es für den Verkehrsbereich Projekte im Ausmaß von vier Millionen Euro. Insgesamt 57 Millionen Euro können für Wohnbauvorhaben aufgelistet werden.

Im Bundesländervergleich konnte die Kärntner Bauwirtschaft auch in den ersten neun Monaten des Jahres 2001 mit einem Plus von 11,2 Prozent den mit Abstand höchsten Produktionszuwachs aufweisen.

Österreichs Hoch- und Tiefbauunternehmen (ohne Baunebengewerbe) hatten Ende Dezember 2001 einen Auftragspolster von insgesamt 4 Mrd. Euro und damit um 0,4 Prozent geringfügig mehr als im Dezember 2000. In Kärnten hingegen gingen die Uhren mit mehr als 22 Prozent Plus völlig anders und die richtige Richtung.(Schluss)

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