ARBÖ: Sie beißen wieder

Mardersaison hat begonnen

Wien (ARBÖ) - Marder sind zweifellos possierliche Tiere. Weiters außer Zweifel steht aber auch, dass sie, nachdem der Osterhase gegangen ist, ihr Unwesen bei den Autos treiben. Für diese stellen sie regelrecht eine große Gefahr dar, meinen die ARBÖ-Experten.

Gerade in Tagen wie diesen, wenn die ersten warmen Sonnenstrahlen schon das Herz und freilich auch die kleinen Marderkörper erwärmt haben und nächtens noch Feuchtigkeit und Kälte regieren. In solchen Nächten suchen die Marder einen warmen Unterschlupf, zumeist unter unseren fahrbaren Untersätzen oder auf den Motorhauben. Ganz beliebt sind die Plätze bei den Scheibenwischern, wo die Wärme des Motors und der Scheibenwischanlage zu spüren ist. Speziell Kabel, Gummidichtungen und Schläuche haben es den Nagetieren angetan. Die Auswirkungen sind oft beträchtlich. Hunderte Einsätze des ARBÖ-Pannendienstes werden Jahr für Jahr aufgrund von Marderbissen notwendig.

"Hausmittel" wie Hundehaare oder -urin mögen zwar in Einzelfällen auf Marder abschreckend wirken, eine Erfolgsgarantie kann aber sicher nicht gegeben werden. Hat der Marder einmal zugebissen, so ist jedenfalls eine Motorwäsche dringend zu empfehlen. "Sonst werden weitere Marder durch den Geruch ihres 'Vorbeißers' angezogen", so die ARBÖ-Techniker.

Nach Meinung der ARBÖ-Techniker bieten den bestmöglichen Schutz spezielle Marder-Ultraschall-Sicherungen oder ein elektrischer Schutz nach dem "Weidezaun-Prinzip".

Folgeerscheinungen von Marderbissen treten oftmals nur sporadisch auf: Zündaussetzer, die kurzfristig auftreten und dann wieder verschwinden, werden häufig vom Autofahrer nicht weiter beachtet. "Langfristig kann es aber dadurch zu Folgeschäden an der Fahrzeugelektronik kommen," warnen die ARBÖ-Techniker.

Speziell bei modernen Fahrzeugen werden solche Fehler im Fahrzeugspeicher des Autos registriert. Mit modernsten Geräten können elektronische Fehler von ARBÖ-Technikern entdeckt und behoben werden.

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