JVP Wien: Vier mal Rauchalarm in einer Woche sind zuviel

Haunschmidt: Wiener Linien legen sich selbst ein Ei

Wien, 1. April 2002 - Schon zum vierten Mal wurden die Fahrgäste der Wiener U-Bahn am Freitag von einer rauchenden Zugsgarnitur in Angst und Schrecken versetzt."Ein peinliches Desaster für die Wiener Linien, das endlich zu Konsequenzen führen muß", so Dr. Georg Haunschmidt, Landesobmann der Jungen ÖVP Wien. "Das ist nicht die Leistung, die man sich erwartet, wenn massive Tariferhöhungen vor der Tür stehen."

Die Junge ÖVP Wien fordert nun Konsequenzen durch die zuständigen Stellen. "Bei jedem privaten Betrieb würden nach einer derartigen Serie massive Überprüfungen stattfinden, bevor an einen weiteren Betrieb gedacht werden kann", so Haunschmidt. Das derzeitige Vorgehen käme einer fahrlässigen Gefährdung der Fahrgäste schon gefährlich nahe.

Statt sich aber dieser Problematik anzunehmen versucht man mit einer "Osterhasen-Aktion" eine Imagepolitur. Die "Schwarzkappler" hatten am Tag des vierten Rauchalarms erwischten Schwarzfahrern lediglich eine Verwarnung und einen Schokoladeosterhasen (7.000 Stück) "geschenkt". Das richtige Ostergeschenk für die Kunden der Wiener Linien wäre eine Tarifsenkung und eine weitere Investition in die Sicherheit gewesen. "Der Osterhase sollte aber nur zu den braven Ticketzahlern kommen. Sie hätten sich faire Preisgestaltung und sichere Verkehrsmittel verdient. Mit der Aktion vom Freitag haben sich die Wiener Linien letztendlich selbst ein Ei gelegt," Haunschmidt abschließend.

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