Ökopunktebefreiung für S 18 ist 'Kaffeesudleserei'

LSth Gorbach: Verkehrspolitische und geographische Realitätsverweigerung

Bregenz (VLK) - Wenig Verständnis zeigt Straßenbaureferent
Hubert Gorbach für Szenarien, die sich auf Spekulationen in
einer Brüsseler Zeitung stützen. Wer die
verkehrspolitischen und geographischen Tatsachen zur S 18
ignoriere, betreibe Realitätsverweigerung. Studien und vor
allem die Wirklichkeit beweisen, dass die S 18 für den internationalen Nord-Süd-Gütertransit nicht von Bedeutung
ist. ****

Die Nord-Süd-Routen des internationalen Güterverkehrs
verlaufen westlich des Bodensees über den Gotthard und
östlich über den Brenner. Die San-Bernardino-Route scheidet
wegen ihrer Anlagenverhältnisse als Nord-Süd-Verbindung für
den Güterschwerverkehr aus. Eine Tatsache, die auch in
Zukunft so bestehen bleibt wie die Graubündner Regierung bestätigt. Damit fungiert aber die S 18 nicht einmal als Transitroutenzubringer, selbst dann nicht, wenn sich am
Brenner Veränderungen ergeben sollten, so der
Landesstatthalter.

Für Gorbach hat die Meldung über die Ökopunktebefreiung
der S 18 einen stark spekulativen Charakter. Zu viele
Fragen seien offen, als dass hier schon wieder Panikmache
betrieben werden müsse. Während von einer fünf Kilometer
langen Strecke am Bodensee die Rede sei, ist die S 18 gute
sechs Kilometer lang, verläuft im Landesinneren und nimmt
ihren Anfang an der A 14. Von einer Ökopunktebefreiung
dieses 12 Kilometer langen Autobahnabschnittes war aber
anscheinend nirgends die Rede.
(ke/ug,nvl)

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