MA 45: Kaum mehr Spuren vom Hochwasser

Wege entlang der Donau zu Ostern sauber

Wien, (OTS) In den vergangenen Tagen hat die MA 45 - Wasserbau die Treppelwege entlang der Neuen Donau von den Schlamm- und Sandmassen, die durch das Hochwasser angeschwemmt wurden, befreit. Tausende Kubikmeter "Anlandungen" mussten entfernt werden. "Nun steht dem Osterausflug nichts mehr im Wege", erklärt Dipl. Ing. Siegfried Langthaler von der MA 45.

Dass Wien so "glimpflich" davongekommen ist, hängt mit den hervorragenden Hochwasserschutzanlagen zusammen:
Die verbesserten Hochwasserschutzanlagen wurden linksufrig in den Jahren 1972 - 1990 hergestellt, rechtsufrig von etwa 1973 mit großen Unterbrechungen bis 1996.

Durch die Errichtung eines Entlastungsgerinnes, das im ehemaligen Überschwemmungsgebiet liegt, werden im Hochwasserfall die Wassermengen nach einer von der Obersten Wasserrechtsbehörde genehmigten Betriebsordnung aufgeteilt. Bei diesem Hochwasser wurden bei einem Gesamtabfluss von 8940 m3/Sekunde im Donaustrom oberhalb von Wien 2500m3/Sekunde durch die Neue Donau abgelassen, während im Donaustrom 6440m3/Sekunde abflossen. Der höchste Wasserstand wurde am Samstag, den 23. März 2002, um ca. 3.00 Uhr erreicht und dauerte ungefähr 2 Stunden. Als Referenzpegel für die Beurteilung des Hochwassers in Wien fungiert der Pegel Korneuburg. Der Abfluss in der Donau bei Wien wird als Hochwasser bezeichnet, wenn die Pegelmarke in Korneuburg 5,20 überschreitet. Das Hochwasser 2002 erreichte einen Höchststand beim Pegel Korneuburg von 705 cm und erreichte beinahe die Ausmaße des Hochwassers von 1991. Der ruhende Wasserspiegel, wie ihn die Bevölkerung kennt, wurde am Dienstag, den 26. März 2002, wieder erreicht.

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